Ob Widlarz bereits am Sonntag (30. August 2026) in der Auswärtspartie beim FC Büderich (15:30 Uhr) spielberechtigt ist, ist noch nicht bekannt. Am Freitag (28. August) hatte er nach der Vertragsunterschrift zum ersten Mal mit seiner neuen Mannschaft trainiert.
Widlarz wurde in Aachen geboren und besitzt die deutsche und die polnische Staatsbürgerschaft. Für Polen lief sechs Mal für die U18-Nationalmannschaft auf, außerdem noch zweimal für die U19.
Bis 2020 spielte er für die DJK Arminia Eilendorf, dann jeweils eine Saison für Alemannia Aachen und Fortuna Düsseldorf, ehe er von 2022 bis 2024 das Trikot von Bayer 04 Leverkusen trug. Für die Farbenstädter bestritt er fünf Einsätze in der UEFA Youth League. 2024 wechselte Widlarz nach Eupen. 26-mal kickte er dort für die U23, sechsmal in der ersten Mannschaft, die in der zweithöchsten belgischen Spielklasse vertreten.
Der WSV hofft, dass Widlarz „mit seiner Geschwindigkeit, Dynamik und Variabilität“ das Offensivspiel bereichert. „Durch seine Beidfüßigkeit und seine Flexibilität ist er offensiv vielseitig einsetzbar und kann sowohl auf den Flügeln als auch als zweite Spitze agieren“, so der Verein.
Lennart Strufe (Vorstand Sport): „David kann mit seinem Tempo und seiner Dynamik viel Bewegung in unser Offensivspiel bringen. Er sucht immer wieder den Weg in die Tiefe, attackiert Räume mit hoher Geschwindigkeit und kann dadurch immer wieder gefährliche Situationen kreieren. Gleichzeitig zeichnet ihn eine hohe Laufbereitschaft aus, die er auch gegen den Ball einbringt und damit unserem Pressing zusätzliche Intensität gibt. Seine gute fußballerische Ausbildung und seine Flexibilität, sowohl als Flügelspieler als auch als zweite Spitze eingesetzt werden zu können, eröffnen uns zusätzliche Möglichkeiten.“
Strufe weiter: „Seine Bereitschaft, sowohl mit als auch gegen den Ball intensiv zu arbeiten, macht ihn für unsere Spielidee besonders interessant. David ist noch ein junger Spieler mit weiterem Entwicklungspotenzial, und wir freuen uns sehr, ihn beim Wuppertaler SV willkommen zu heißen und auf seinem weiteren Weg begleiten zu dürfen.“