Die Stimmen nach dem Spiel BHC-Trainer Pütz: „Können nicht zufrieden sein“

Wuppertal · Eine verdiente Niederlage kassierte der Handball-Bundesligist Bergischer HG gegen die SG Flensburg-Handewitt. Entsprechend fiel das Fazit der Protagonisten aus. Die Stimmen nach dem Spiel.

Gewisse Ratlosigkeit auf der BHC-Bank.

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Ales Pajovic (Trainer SG Flensburg-Handewitt): „Es war ein gutes Spiel mit einem richtig guten Start. Dann hatten wir ein bisschen Hektik und haben Fehler gemacht, womit wir den Gegner zurück ins Spiel gebracht haben. 18 Gegentore sind zu viele. In der Halbzeit haben wir darüber gesprochen und haben dann in den ersten 20 Minuten der zweiten Hälfte überragend gedeckt.

Wir kassieren nur elf Tore in der gesamten Halbzeit – das muss unser Ziel sein. Wir haben das Spiel unter Kontrolle gehabt. Ich bin außerdem zufrieden mit der Torhüter-Leistung, auch wenn der BHC noch mehr Paraden hatte. Wir freuen uns über die beiden Auswärtspunkte.“ (Bilder)

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BHC unterliegt Flensburg

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Markus Pütz (Trainer Bergischer HC): „Man darf nicht den Fehler machen und denken, dass uns eine Fünf-Tore-Niederlage zufriedenstellt. Es gab viele Phasen, mit denen wir nicht zufrieden sein können. Wir wissen, dass bei uns alles passen müsste, um überhaupt für Punkte gegen Flensburg infrage zu kommen. Die zwei Startphasen zeigen, dass wir davon nicht 100-prozentig überzeugt sind. Wir sind bereit, ins Spiel zu gehen.

In der zweiten Halbzeit werfen wir in 20 Minuten vier Tore und haben zwölf Paraden von Christopher Rudeck. Er sorgt dafür, dass das Ergebnis nicht noch schlimmer wird – was verdient gewesen wäre, weil Flensburg deutlich besser war.

Großer Dank an die Zuschauer, die uns nach dem durchwachsenen Start weiter unterstützen. Fynn Hangstein kam auch gut ins Spiel nach dem Auftakt. Aber so können wir gegen die Rhein-Neckar Löwen nicht ins nächste Heimspiel gehen. Da müssen wir mehr investieren.“

Fabian Gutbrod (Sportlicher Leiter Bergischer HC): „Gerade zu Beginn der beiden Halbzeiten haben wir uns jeweils eine Hypothek aufgehalst, die nicht nötig gewesen wäre. Über die komplette Spielzeit fehlt uns der sogenannte Killerinstinkt, um Flensburg ernsthaft in Bedrängnis zu bringen.

Das war noch nicht die Leistung, die wir haben wollen: sportlich nicht, emotional nicht. Wir haben die Leidenschaft nicht auf die Tribüne transportiert. Grundsätzlich ist das gegen Flensburg verschmerzbar, weil wirklich viel passen müsste.“

(red)