Der BHC musste neben Yannick Fraatz weiter auch auf Janik Schrader verzichten. Nico Schöttle stand nur für Kurzeinsätze zur Verfügung. Der Start misslang komplett: Nach einem Fehlversuch von Fynn Hangstein sorgte Simon Pytlick für die Führung der Norddeutschen (2.). Und die legten durch Emil Jakobsen und zwei Treffer von Domen Novak nach – 0:4 (4.). Aymeric Minne kassierte zwei Minuten, doch Hangstein scheiterte mit einem Siebenmeter (7.).
So baute Emil Siersaek Bergholt in Unterzahl die Führung der Flensburger auf 5:0 aus (8.), Emil Jakobsen sogar auf 6:0 (9.). Die BHC-Trainer Arnor Gunnarsson und Markus Pütz nahmen daraufhin die erste Auszeit. Hangstein war es, der nach 10 Minuten erstmals die BHC-Fans jubeln ließ. Deren Laune stieg umso mehr, als Johannes Wasielewski auf 3:6 verkürzte (11.). (Bilder)
BHC unterliegt Flensburg
Der Außenseiter war nun viel besser in der Partie, der Rückstand blieb konstant. Hangstein gelang das 7:10 (17.). Niclas Kirkeløkke verwarf, doch der BHC verlor den Ball und konnte nicht weiter verkürzen. Stattdessen erhöhte die SG wieder auf 13:8 (20.). Lars Mitchell Kooij und Hangstein mit seinem zu diesem Zeitpunkt sechsten Tor hielten die Partie aber eng – 10:13 (22.). Nun hatte Flensburg Gesprächsbedarf.
Umso mehr, als Julian Fuchs zum 12:14 einnetzte (23.) und Lukas Becher das 14:16 nachlegte (25.). Bergholt und Patrick Volz konterten aber – 14:18 (26.). In Unterzahl (zwei Minuten gegen Wasielewski) netzte Steinhaus zum 16:19 ein (27.). Wasielewski war der letzte Torschütze im ersten Durchgang. Mit 18:21 ging es in die Kabinen, nachdem der BHC den Fehlstart korrigiert hatte.
Doch auch der Auftakt nach der Pause ging daneben. Die ersten vier Treffer erzielte Flensburg – 18:25 (34.). Diesmal antwortete der BHC aber nach fünf Minuten. Hangstein besorgte das 19:25 (35.). Nach 42 Minuten (21:27) gab es die nächste BHC-Auszeit. Zu oft scheiterten die Bergischen an den SG-Torhütern Benjamin Burić und Simon Möller.
Flensburg blieb stabil. Marko Grgić brachte sein Team mit 28:21 nach vorn (46.). Vor allem BHC-Keeper Christopher Rudeck sorgte dafür, dass die Hoffnung nicht komplett schwand. Seine Mannschaft war offensiv aber nicht durchschlagskräftig genug. Lasse Møller zeichnete für den 30. Flensburger Treffer verantwortlich (22:30, 51.). Fuchs verkürzte auf 24:30 (53.).
Das 24:31 von Møller war die Vorentscheidung (54.). Der BHC gab nicht auf. Kooij netzte zum 26:31 ein (55.). Der BHC kämpfte, aber Grgic machte den Deckel drauf – 27:33 (58.). Justus Püttmann beendete die Partie mit seinem Tor.
Bereits am Samstag (5. September) ist der BHC erneut in der Uni-Halle zu sehen – dann ab 20 Uhr mit einem Heimspiel gegen die Rhein-Neckar Löwen.