In seinem Beitrag begrüßt Stefan Seitz Vorschläge zur Aufwertung des historischen Teils der Friedrich-Engels-Allee durch eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 40 km/h. Mehrere Unfälle in den letzten Wochen mit teils schweren Verletzungen, teils hohem Sachschaden haben gezeigt, wie nötig hier eine Beruhigung ist.
Wäre Tempo 40 wirklich unzumutbar? Ich rechne nach: Um den ziemlich genau einen Kilometer langen „historischen“, beidseitig baumbestandenen schnurgeraden Abschnitt zwischen Loh und Plüschowstraße mit 40 km/h zu passieren, braucht man 18 Sekunden länger als mit den bisher erlaubten 50 km/h. Und im Berufsverkehr ist man sowieso meist langsamer.
Der Unterschied ist aber, wenn ohnehin nur Tempo 40 erlaubt ist, dass auf einen Schlag mehr Ruhe für alle Verkehrsteilnehmer hineinkommt, von den Anwohnern ganz zu schweigen. Weniger als 18 Sekunden für mehr Ruhe und mehr Sicherheit. Wem wären sie das nicht wert?
Oliver Humberg
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