Briefe von Leserinnen und Lesern „Die Umgestaltung des Walls würde guttun“

Wuppertal · Betr.: Elberfelder City

Symbolbild.

Foto: Rundschau

Ein toller und gelungener Vorschlag ist im Leserbrief von Andreas Schemberger in der Rundschau vom 8. August 2026 zu sehen. Das sind für Wall und Poststraße so gute Ideen, dass sie 1:1 direkt von der Stadt zum Hitzeschutz übernommen werden sollten.

Die Umgestaltung des Walls würde Fußgängern, Bussen, Taxen und Fahrradfahrern gleichberechtigt guttun. Und vielleicht kommen so endlich die unzähligen PKW aus dem Bereich. Unverständlich, warum jeder über den Wall fahren und dort parken darf. Ich bin sowohl Fußgänger als auch Auto- und Radfahrer. Aber wie immer sieht heutzutage leider nur jeder seine Sicht der Dinge. Es gibt kein verständnisvolles Miteinander. Vielleicht beobachten Sie einmal auf dem Wall die Versuche älterer Menschen, die Straße zu überqueren. Ein Trauerspiel!

Wenn die Poststraße so einen hilfreichen und schönen Sonnenschutz bietet und das Uhrenmuseum endlich wieder ansehnlich ist, macht es vielleicht auch Bürgern und Besuchern der geplanten BUGA wieder Spaß, durch die Elberfelder Innenstadt zu gehen.

Die Begrünung täte in den nächsten Jahrzehnten bestimmt auch allen anderen Stadtteilen gut. Vielleicht leisten wir uns auch ein Hitzemanagement, wie es Millionenstädte wie Barcelona aktuell schon zur Begrünung haben? Dieser Sommer wird erst der Anfang der weltweiten Klimakrise sein, und wir sollten an die nachfolgenden Generationen denken. Danke an die Stadtverwaltung, dass wenigstens der Brunnen in Elberfeld am Döppersberg nach Jahrzehnten wiederkehrt und dort bald für Abkühlung sorgen wird.

Liebe Frau Oberbürgermeisterin Miriam Scherff: Machen Sie bitte das Thema insgesamt – die Begrünung des Walls, der Poststraße und den Hitzeschutz für die Innenstädte - zur Chefinnen-Sache. Bisher sieht man schon vieles, das Sie in die Hand nehmen, auf Erfolgskurs. Siehe die Beseitigung von gemeldeten Müllkippen. Danke an Ihre Mitarbeiter dort!

Christiane Röhder

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