Samstag ab 14:30 Uhr Stadtrundgang zu „Ronsdorf in der NS-Zeit“

Wuppertal · Mit dem Thema „Ronsdorf in der NS-Zeit“ beschäftigt sich am Samstag (11. April 2026) ein VHS-Stadtrundgang mit dem Historiker Stephan Stracke. Er beginnt um 14:30 Uhr am Ronsdorfer Bahnhof.

Das Wappen des Stadtteils.

Foto: Achim Otto

Ronsdorf war schon sehr früh eine der wichtigen Hochburgen der deutschen Arbeiterbewegung. Es entstanden stark verankerte Gewerkschaftsgruppen und Arbeiterparteien.

„Auf der Wanderung berichten wir unter anderem über die große Streikbewegung bei Reinshagen im September 1932, über den lokalen Kampf gegen die NS-Bewegung und über das Sterben der Deserteure. Wir besuchen den Ronsdorfer Kommunalfriedhof mit seiner Ehrengrabanlage und erzählen über die Bewegung der Naturfreunde, über die Arbeitersportbewegung, über das ,Rote Meer‘ in Kottsiepen und die von der SA zerstörten Hütten“, kündigt Stracke an.

Außerdem stellt er die Persönlichkeiten der Ronsdorfer Widerstandsbewegung vor wie Heinrich Matthey, Eugen Schwebinghaus, Hugo und Hildegard Ebbinghaus, Waltraud und Egon Ebbinghaus, Friedrich Neeb, Ernst Kullenberg, Paul Wülfrath und Fritz Steinbrenner.

Die Teilnahme kostet fünf Euro pro Person.