Die WMG eröffnet auch in diesem Jahr mit ihren zahlreichen Stadtrundgängen und Stadtrundfahrten Menschen von nah und fern spannende Blicke auf die Stadt. Rund 470 Touren bietet das Team jährlich an. 32 Stadtrundgänge sind für das Jahr 2026 neu ins Programm aufgenommen worden.
„Wir laden die Menschen zum Perspektivwechsel ein“, sagte Martin Bang bei der Programmvorstellung auf dem Elisenturm. „Vom Tal auf die Hänge, von oben nach unten – wir bieten einen 360-Grad-Blick auf diese Stadt.“ Und genau dieser Rundumblick bot sich auf dem 21 Meter hohen Elisenturm. Mit Blick nach Süden – und Richtung Remscheid und Solingen – stellte Bang die Tour „Bergisch-Land-Kaffeefahrt mit dem Oldtimerbus“ vor, die unter anderem am 12. April stattfindet.
Richtung Osten wies er mit den Barmer Anlagen, auf den zweitgrößten Bürgerpark Deutschlands und somit auf das Thema grünste Großstadt Europas hin. „Wuppertals Vegetation ist eine großartige Qualität dieser Stadt“, so Bang. „Und wir nehmen die Menschen mit auf den Weg, sich dieses Thema neu zu erschließen und schätzen zu lernen.“ Zu diesem Anlass bietet die Expertin für historische Parkanlagen Dr. Antonia Dinnebier zum ersten Mal im Jahr 2026 Führungen (u.a. am 31. Mai) für die WMG an.
Im Norden liegt der Mirker Hain und damit der Veranstaltungsort einer Premiere: Eine Sonntagabendrunde am 14. Juni führt in einen der ältesten Parks der Stadt. Bang: „Nach dem Abendbrot und noch vor dem Tatort lässt sich so zwischen alten Bäumen und geschichtsträchtigen Wegen ein Stück Naherholung im Abendlicht genießen.“
David J. Becher steht für einen weiteren Erstauftritt im Programm 2026. Der Unterhaltungskünstler und Vorsitzende des Wuppertaler Vereins „Utopiastadt“ bietet am 24. April unter dem Motto „Mit dem Mopperkopp durch Elberfeld“ einen Spaziergang voller Spott, Witz und überraschend viel Optimismus.
Ein Thema, das die Wuppertal Marketing GmbH im gesamten Stadtgebiet und Jahr umtreibt, ist das 125-jährige Jubiläum der Schwebebahn. Zu diesem Anlass können Gäste auch noch einmal in die Atmosphäre der 70er Jahre eintauchen. Bei Extratouren in der orange-blau-beklebten Schwebebahn gibt es Fakten rund um die Zeit, in der unter anderem die Bergische Uni und das Sonnborner Kreuz erbaut wurden.
„Neue Leute treffen, Neuigkeiten erfahren, Wuppertal erleben. All unsere Stadtführungen laden dazu ein, mit anderen Menschen zusammenzukommen und sich ein Stück Heimat neu zu erschließen“, bilanzierte Bang. „Diese echte Begegnung mit wechselnden Perspektiven zu bieten, verstehen wir als unsere Aufgabe, die uns Jahr für Jahr immer wieder neue Freude bereitet.“