Igbinadolor gehört damit zum Team, das am Sonntag (5. Juli) ab 15 Uhr auf dem Freudenberg gegen den Regionalliga-Aufsteiger VfB Hilden das erste Testspiel bestreitet. „In der vergangenen Saison kam der Rechtsfuß in der Oberliga Westfalen auf 22 Einsätze. Dabei erzielte er acht Tore und bereitete zwei weitere Treffer vor. Der 1,91 Meter große Angreifer wurde in Spanien geboren, hat nigerianische Wurzeln und wird künftig mit dem Trikotnamen ,Brian’ für den WSV auflaufen“, so der Verein. Davor kickte er beim VfB Waltrop, beim SV Soldingen, bei SW Essen und bei Wacker Castrop.
Sportvorstand Lennart Strufe: „Brightney bringt ein sehr spannendes Gesamtpaket mit. Er vereint körperliche Präsenz, Tempo und Abschlussstärke und verfügt damit über Eigenschaften, die wir für unser Offensivspiel gesucht haben. Gleichzeitig ist er ein Spieler, der mit hoher Intensität arbeitet und sich kontinuierlich weiterentwickeln möchte. Für uns war mitentscheidend, dass er sich mit unserer Spielidee identifiziert und den eingeschlagenen Weg des Vereins mit voller Überzeugung mitgehen möchte. Wir sind überzeugt, dass er mit seinen Qualitäten unserer Mannschaft neue Impulse geben kann.“
Weitere Spieler sollen in den kommenden Tagen präsentiert werden. „Der Kader entwickelt sich“, so Stufe auf Anfrage der Rundschau. Sobald die Verträge unterschrieben seien, werde man es vermelden. Ein zweiter Co-Trainer ist derweil derzeit kein Thema: „Das ist aus meiner Sicht nicht notwendig, weil Niklas Bonnekessel auf und abseits des Platzes mit seiner Sportkompetenz sehr viel vereint. Aber wir werden einen Torwarttrainer verpflichten.“ (Bilder)
Trainingsauftakt beim WSV
Nicht allzu glücklich war unterdessen der Mitabsteiger SSVg. Velbert über den Wechsel von Bonnekessel zum WSV: „Unser vorgesehener Co-Trainer (…) ist mit dem Wunsch an uns herangetreten, Gespräche mit dem Wuppertaler SV führen zu dürfen. Diese Entwicklung bedauern wir sehr. Nach einem offenen Austausch haben wir gemeinsam entschieden, die Zusammenarbeit nicht fortzusetzen“, heißt es in einer Stellungnahme. Als Nachfolger haben die Velberter Ferdi Gülenc, der von 2018 bis 2020 in der WSV-Jugend trainierte und später beim Cronenberger SC und beim FC Remscheid trainierte.
Auf wen der WSV in seinem ersten Pflichtspiel der neuen Saison trifft, steht am 8. Juli fest. Dann wird ab 18 Uhr die erste Runde um den Niederrheinpokal ausgelost, die am ersten August-Wochenende ausgetragen wird. Unterdessen hat der WSV seinen Dauerkartenverkauf gestartet. Alle Infos dazu: hier klicken!
Der bisherige WSV-Kader für 2026/27:
Fotios Adamidis (Tor), Felix Herzenbruch, Kilian Bielitza, Dario Biancardi, Linus Fröhlich, Brightney Igbinadolor