Eine Bürgerbeteiligung im Vorfeld hatte den Wunsch nach mehr Begrünung, mehr Spielangeboten und längeren Aufenthaltsmöglichkeiten ergeben. Im Moment ist die Anlage für Besucherinnen Besucher geschlossen, öffnen soll sie wieder im Frühjahr 2027. „Durch die vollständige Sperrung können die Bauarbeiten ohne Zwischenstopps durchgeführt werden, die Bauzeit ist dadurch so kurz wie möglich“, so die Verwaltung.
Eine zusätzliche Tischtennisplatte wird demnächst zum Match einladen. Eine Boulebahn für alle, die eine ruhige Kugel schieben wollen, wird es ebenso geben wie eine neue Beleuchtung, die die Abende besser nutzbar machen soll.“
Zu den Highlights zählt ein interaktives Brunnensystem mit Wasserdampf, das von den Besuchern gesteuert werden kann. Geplant ist zudem eine öffentliche, selbstreinigende Toilettenanlage. 350.000 Euro werden allein dafür investiert.
„Ich freue mich, dass es nun losgeht mit der Umgestaltung des Deweerthschen Gartens“, sagte Oberbürgermeisterin Miriam Scherff zum offiziellen Beginn der Arbeiten. „Er ist das Open-air-Wohnzimmer und die grüne Lunge des Luisenviertels. Mit der Erneuerung sollen alle Generationen und Zielgruppen angesprochen werden: Kinder, Eltern und Großeltern, Jugendliche und Senioren, Flanierer, Tischtennisspieler und Menschen, die dem Treiben gern von einer Bank aus zusehen.“
Dezernentin Dr. Katrin Linthorst: „Die Maßnahme soll die Grünanlage aufwerten, ihre Aufenthaltsqualität verbessern und sie langfristig als attraktiven öffentlichen Freiraum sichern. Außerdem ist dieser Umbau in den Zeiten des Klimawandels, in denen wir unsere Städte resilienter und lebenswerter gestalten wollen, ein wichtiger Schritt.“
„Dank der vorgeschalteten Bürgerbeteiligung konnten wir uns bei der Planung an den Wünschen der Nutzerinnen und Nutzer orientieren“, ergänzt Annette Berendes (Ressortleiterin Grünflächen und Forsten). „Das war uns sehr wichtig und soll dazu beitragen, dass der ,Dewi‘ noch attraktiver wird und sich weiter großer Beliebtheit erfreut.“
Bis zur Wiedereröffnung soll einiges passieren zwischen der Briller Straße und der Luisenstraße: „Der Spielbereich wird vergrößert und mit modernen Geräten ausgestattet.
Nach einem Ratsbeschluss waren die Arbeiten ursprünglich für das Jahr 2023 geplant. Die Tiefgarage erwies sich jedoch als Herausforderung, so dass nun erst mit dem Umbau begonnen werden kann.
Die aktuellen Kosten belaufen sich auf rund 2,8 Millionen Euro. Davon entfallen rund 2,3 Millionen Euro auf Fördermittel, die übrigen Gelder zahlt die Stadt. Die Maßnahme erfolgt im Rahmen der Städtebauförderung. Das Gelände umfasst rund 8.000 Quadratmeter.