Das Ressort Grünflächen und Forsten engagiert sich nach eigenen Angaben „auf vielfältige Weise für artenreiche Lebensräume – im Wald ebenso wie in den städtischen Parks und im Botanischen Garten“.
Ein wichtiger Baustein im Forst und in den Grünanlagen sind demnach sogenannte Habitatbäume: „Dabei handelt es sich häufig um teilweise abgestorbene oder alte Bäume, die gezielt markiert und erhalten werden. Was auf den ersten Blick unscheinbar wirkt, ist ökologisch von unschätzbarem Wert: Totholz bietet Lebensraum für unzählige Insektenarten, Pilze und Kleinstlebewesen.“
Auch Vögel und Fledermäuse profitieren von Höhlen und Spalten in alten Baumstämmen: Ohne diese natürlichen Strukturen würde vielen Arten die Lebensgrundlage fehlen. Der Forst setzt sich darüber hinaus für die Förderung seltener Baumarten, die Schaffung von Mischwäldern und artenreichen Strauchschichten ein.“ (Bilder)
Der Frühling in Wuppertal
Doch nicht nur im Wald werde Biodiversität aktiv gefördert: In den Wuppertaler Grünflächen werden gezielt Staudenarten gepflanzt, die Nahrung und Lebensraum für Insekten bieten. Zudem entstehen immer mehr Blühwiesen, die insbesondere Wildbienen und anderen Bestäubern zugutekommen. Die farbenfrohen Flächen sind nicht nur ökologisch wertvoll, sondern bereichern auch das Stadtbild.“
Auch der Botanische Garten auf der Hardt und die Station Natur und Umwelt leisten einen wichtigen Beitrag zur Artenvielfalt. Durch eine vielfältige Pflanzenauswahl und speziell angelegte Insektenbereiche werden dort Lebensräume geschaffen, die die heimische Tier- und Pflanzenwelt unterstützen.