Sie ist eine ungiftige Schlange und gut an den gelben oder weißen Flecken am Kopf zu erkennen. Die Ringelnatter lebt gern in der Nähe von Gewässern, zum Beispiel an Teichen, Seen oder Flüssen. Dort jagt sie vorwiegend Frösche und kleine Fische, aber auch Mäuse können größere Exemplare erbeuten. Sie braucht naturnahe Ufer, Wiesen, Hecken und Verstecke aus Holz oder Steinen.
Doch ihre Lebensräume werden immer seltener. Feuchtgebiete verschwinden, Flächen werden bebaut und Straßen zerschneiden die Natur. Deshalb ist die Ringelnatter in vielen Regionen zurückgegangen.
In Deutschland sind alle heimischen Reptilien besonders geschützt. Daher ist ihr Schutz eine dauerhafte Aufgabe. Auch in Wuppertal gibt es noch geeignete Lebensräume, etwa an der Wupper, den zahlreichen Feuchtwiesen mit Bächen oder in naturnahen Gärten und Grünflächen.
Neben der Ringelnatter kommen in unserer Stadt weitere Arten vor, zum Beispiel die seltene Barrennatter, die Schlingnatter sowie die Blindschleiche. Die Blindschleiche ist übrigens keine Schlange, sondern eine beinlose Echse. Alle genannten Arten sind für Menschen völlig ungefährlich.
Der Artenschutztag macht deutlich: „Wir können helfen. Naturnahe Gärten, weniger Versiegelung und der Schutz von Gewässern sichern Lebensräume. So bleibt die Ringelnatter auch in Zukunft Teil unserer heimischen Natur.“ Er erinnert daran, wie wichtig der Schutz von Tieren und Pflanzen ist. Auch in Deutschland sind viele Arten bedroht – darunter heimische Reptilien.