Diese sei „von einer ,christlich‘-fundamentalistisch geprägten Gruppe“ angemeldet worden, „die nach unseren Beobachtungen maßgeblich von der rechtsextremen Partei PRO Remscheid unterstützt wurde und personelle Überschneidungen mit der AfD aufweist. Neben der Verbreitung ihrer Inhalte, die aus unserer Sicht in Teilen in Widerspruch zu unseren demokratischen Grundwerten stehen, wundern wir uns auch über das Verhalten der Polizei im Vorfeld, sowie beim Ablauf der Kundgebung.“
Der anschließende Demonstrationszug habe sich „klaren Zieles zum Autonomen Zentrum“ bewegt: „Eine transparente Kommunikation der geplanten Route erfolgte im Vorfeld – entgegen der üblichen Praxis – nicht. Darüber scheint das polizeiliche Vorgehen während der Kundgebung unausgewogenen. Polizeiliche Maßnahmen richteten sich nach unserer Wahrnehmung in erheblichem Umfang gegen Antifaschistinnen und Antifaschisten. Gleichzeitig wurden Vorfälle, bei denen es seitens der Veranstalter zu starken verbalen und körperlichen Bedrohungen gegenüber Gegendemonstrierenden kam, nicht beachtet.“
Man halte er, so die Linken für „notwendig, dass polizeiliches Handeln in solchen Situationen transparent, verhältnismäßig und für die Öffentlichkeit nachvollziehbar ist. Ebenso erwarten wir, dass der Schutz aller Versammlungsteilnehmenden gewährleistet wird – unabhängig von ihrer politischen Position. Die Ereignisse des Tages sollten daher zum Anlass genommen werden, Kommunikation, Einsatzstrategie und den Umgang mit unterschiedlichen Versammlungslagen kritisch zu überprüfen.“