„Sportstätten sollen gut gepflegt und für jeden zugänglich sein“, so die Fraktionsvorsitzende Diana Ertel. „Olympia in Wuppertal würde dies nur sehr eingeschränkt ermöglichen.“ Bereits jetzt fielen für die potenzielle Durchführung Kosten an, „die den Sporthaushalt belasten, aber noch lange nicht bei den Sportstätten“ ankämen.
„Land und Stadtverwaltung können keine überzeugenden Argumente für positive Impulse für den Sport-Standort Wuppertal oder für die kommunale Wirtschaftsentwicklung durch Olympia vorlegen. Die Erfahrung aus vergangenen Spielen zeigt vielmehr: Olympia ist kein maßgeblicher Wirtschaftsfaktor für die Region, sondern ein unkalkulierbares finanzielles Risiko für die Kommunen“, ergänzt der Fraktionsvorsitzende Till Sörensen-Siebel.
Es stehe die Befürchtung im Raum, „dass Kommunen in ohnehin schon angespannter Haushaltslage noch weiter belastet werden. Auch auf Landesebene sind viele Punkte hinsichtlich der Finanzierung und Planung noch völlig unklar.“
Die Bewerbung der Landesregierung wirke überhastet. „Wir stehen für Sport für alle statt für wenige. Und sprechen uns klar gegen eine Olympia-Bewerbung Nordrhein-Westfalens und einen Olympia-Standort Wuppertal aus“, so Ertel.