Arbeitskreis gebildet IHK: „Die BUGA 2031 ist eine große Chance“

Wuppertal · Die Bergische Industrie- und Handelskammer (IHK) will die Meinungen der regionalen Wirtschaft frühzeitig in den Planungs- und Umsetzungsprozess für die BUGA 2031 einbringen. Dazu wurde ein Arbeitskreis gebildet.

Vorne von li.: Axel Blankennagel, Christine Kelch, Dr. Daria Stottrop, Vera Bökenbrink, AK-Vorsitzende Marie Haus, Sophie Blasberg und Daniela Ullrich, Vivien vom Hagen-Köhn, Johann Christoph Leonhards. Hinten von li.: Sebastian Holthus, Markus Kärst, Michael Wenge, Thomas Wängler, Ralf Putsch, Matthias Laumann, Christian Klingen.

Foto: Andreas Fischer

„Die BUGA ist ein strategisches Zukunftsprojekt für das gesamte Bergische Städtedreieck. Im neuen Arbeitskreis wollen wir Impulse aus der Wirtschaft bündeln und frühzeitig interessierte Akteure für flankierende Projektideen im Netzwerk der regionalen Wirtschaft identifizieren und zusammenzubringen“, so IHK-Hauptgeschäftsführer Michael Wenge.

In der Auftaktsitzung unter Leitung von Marie Haus (Mitgesellschafterin des Visiodroms und Mitglied der IHK-Vollversammlung) wurde deutlich, „dass die BUGA weit über ein 180 Tage stattfindendes Event hinausgedacht werden sollte“. Im Fokus stehen demnach „eine deutlichere Sichtbarkeit der Region und ihrer Stärken, die Weiterentwicklung als Wirtschafts-, Bildungs- und Tourismusstandort sowie eine nachhaltige Verbesserung von Infrastruktur und Lebensqualität“.

Marie Haus: „Die BUGA 2031 ist eine große Chance, die Stärken des Bergischen Städtedreiecks für Besucherinnen und Besucher der BUGA, aber auch für die Bevölkerung sichtbarer zu machen. Ich möchte, dass unsere Kinder gerne hier im Bergischen leben und arbeiten wollen.“

Auch die wirtschaftlichen Potenziale wurden hervorgehoben. „Zusätzliche Besucher, Impulse für Gastronomie, Hotellerie und Handel sowie langfristige Investitionen können die regionale Wertschöpfung stärken. Gleichzeitig soll die BUGA dazu genutzt werden, die Region als attraktiven Arbeitgeber- und Wohnstandort zu positionieren“, so die IHK.

Marie Haus: „Die enge Zusammenarbeit aller Akteure ist ein zentraler Erfolgsfaktor. Daher war es uns wichtig, dass die BUGA-Gesellschaft über den aktuellen Planungsstand im Arbeitskreis informiert hat. Die BUGA solle als gemeinsames Projekt von Wirtschaft, Verwaltung, Tourismus und Gesellschaft umgesetzt werden.

„Unternehmen übernehmen dabei eine aktive Rolle als Mitgestalter und Multiplikatoren und bringen ihre Netzwerke sowie fachliche Kompetenz ein. Zugleich betonen die Arbeitskreismitglieder die Notwendigkeit einer frühzeitigen, praxisnahen Planung, insbesondere bei Mobilität und Besucherlenkung, um nachhaltige Lösungen zu erreichen“, heißt es.