Sparkasse und WDG Finanzbildung zum Anfassen im „FLiP2Go“-Bus

Wuppertal · Aus dieser Perspektive haben sich die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 11 am Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasium (WDG) vorher wohl nie mit dem Thema Geld befasst …

Die Schülerinnen und Schüler machten engagiert mit.

Foto: Sparkasse Wuppertal / David Laubmeier

Sie „kaperten“ auf dem eigenen Schulhof am Johannisberg einen Doppeldecker-Bus – und hatten im Inneren an sieben digitalen Spielstationen Aha-Erlebnisse rund um Budgetplanung, Preis und Wert, Verdienstmöglichkeiten sowie wirtschaftliche Zusammenhänge.

Das WDG am Johannisberg ist der erste von voraussichtlich vier Haltepunkten an weiterführenden Schulen in Wuppertal in diesem Jahr. Der Bus gewährt Schülerinnen und Schüler spielerischen Zugang zu wichtigen Geldthemen. Das Ziel: finanzielle Bildung stärker in den Fokus rücken und Inhalte zielgruppengerecht sowie zwanglos vermitteln. Die Multimedia-Stationen richten sich zum einen an Zehn- bis 14-Jährige, zum anderen an Schülerinnen und Schüler ab 15 Jahren. Unter anderem auf diese Weise beteiligt sich die Sparkasse Wuppertal am Engagement für mehr Teilhabe, Chancengleichheit und einen sicheren Umgang mit Geld.

Der Doppeldecker vor dem WDG.

Foto: Sparkasse Wuppertal / David Laubmeier

„Wir nehmen unseren Auftrag ernst, Schülerinnen und Schülern frühzeitig Orientierung anzubieten und sie dabei zu unterstützen, in ihrem Alltag gut überlegte finanzielle Entscheidungen zu treffen“, so der Sparkassen-Vorstandsvorsitzender Axel Jütz. Finanzbildung sei eine Schlüsselkompetenz für ein selbstbestimmtes Leben – und sollte junge Menschen deshalb frühzeitig auf Augenhöhe erreichen. „Der FLiP2Go-Bus schafft dafür eine schöne Möglichkeit: Die einzelnen Stationen machen auf unterhaltsame Weise neugierig und Fakten rund ums Geld wie im Vorbeigehen verständlich.“

Nach dem interaktiven Schnuppertag zog WDG-Schulleiterin Claudia Schweizer-Motte ein positives Fazit. „Der Bus ist ein tolles Angebot für das Thema Finanzbildung, das an Gymnasien oft zu kurz kommt. Die Kombination aus Gaming-Elementen, praktischer Anwendung und direkter Erfahrung zeigt, wie gut sich Finanzthemen außerhalb des klassischen Unterrichts vermitteln lassen.“ Lehrer Christoph Welle: „Für unsere Schülerinnen und Schüler war das ein Gewinn. Das Thema interessiert sie ungemein, und Gamification ist genau der richtige Ansatz für die Wissensvermittlung.“

Die Schülerinnen und Schüler ließen sich schnell motivieren und verbrachten eine kurzweilige Zeit an den verschiedenen Spielstationen. Ihre Highlights sind facettenreich. Die 17-jährige Alexandra Petkou: „Ich habe richtig was gelernt an den Quiz-Stationen. Dem Ganzen mit einer Video-Geschichte und zwei Protagonisten einen roten Faden zu geben, fand ich auch sehr gut.“ Lernen, während man spielt, das beeindruckte auch Demhat Dimen (17): „Manche Aufgaben haben wir als Gruppe gelöst, manche im Wettbewerb zueinander.“

Defune Altinok (17) lobte die „spannende Aufbereitung eines ansonsten eher trockenen Themas“, und Kaya Kaykilar (16) gewann neue Einblicke in das Thema Zinsen. „Das war super spannend und einfach zu verstehen – vor allem die interaktiven Elemente in Kombination mit den Video-Einspielern sind total modern“, ergänzt Alexander Wolter (16). „Die Zeit, die man dafür aufbringt, lohnt sich als Basis für eine künftige, stabile Lebensgestaltung.“

Finanzthemen können auch Spaß machen.

Foto: Sparkasse Wuppertal / David Laubmeier

Die nächste Station des barrierefreien Doppeldecker-Busses – es gibt auch eine zusätzliche barrierefreie Spielstation – ist das Carl-Duisberg-Gymnasium an der Max-Planck-Straße. Dort gehen die Spiele am 30. September 2026 weiter.

Die konkreten Spiele und Inhalte stehen auch online zur Verfügung unter rheinland.financiallifepark.de