„Gerade bei großen Projekten erwarten die Bürgerinnen und Bürger zu Recht Klarheit und Verbindlichkeit. Wenn es Verzögerungen gibt oder Fördermittel gefährdet sind, muss das frühzeitig offen kommuniziert werden“, so die CDU. Zudem sei entscheidend, „dass Politik und Öffentlichkeit rechtzeitig und umfassend informiert werden. Nur so können Probleme früh erkannt und gemeinsam Lösungen entwickelt werden.“
Auch die personellen Herausforderungen innerhalb der Verwaltung machten deutlich, „dass neue Wege bei Planung und Umsetzung notwendig sind. Ein Ansatz kann sein, stärker auf die Zusammenarbeit mit erfahrenen externen Partnern zu setzen, um Projekte effizienter voranzubringen.“
Konkret zeige sich der Handlungsbedarf auch Ort: „Am Alten Markt stellt sich aktuell die Frage, warum eine zentral gelegene Fläche, die ursprünglich als Pop-up-Projekt gedacht war, derzeit als Lagerfläche genutzt wird. Ebenso besteht Klärungsbedarf, wann nach der Sanierung der Schwebebahnstation mit einer Neugestaltung zu rechnen ist und in welcher Form diese tatsächlich umgesetzt wird. Für die Menschen in unserer Stadt zählt am Ende, was vor Ort sichtbar ist. Hier müssen wir deutlich verlässlicher werden.“
Ein möglicher Ansatz für mehr Effizienz und Planungssicherheit könne sein, „Projekte künftig stärker über sogenannte Totalunternehmer-Modelle umzusetzen. Wenn es gelingt, erfahrene Unternehmen mit klarer Gesamtverantwortung einzubinden, lassen sich Schnittstellen reduzieren und Abläufe deutlich straffen.“