Wuppertaler Haushaltssicherungskonzept Gewerkschaft „komba“ befürchtet „verdeckten Personalabbau“

Wuppertal · Die „komba“-Gewerkschaft Wuppertal kritisiert das vorgelegte Haushaltssicherungskonzept (HSK) der Stadt. Die Notwendigkeit zur Konsolidierung sei zwar „unstrittig“. Doch die geplanten Maßnahmen führten „zu einem verdeckten Personalabbau mit erheblichen Folgen“.

Mitglieder der „komba“ im Wuppertaler Rathaus.

Foto: komba Wuppertal

„Hinter Begriffen wie ‚Prozessoptimierung‘ versteckt sich ein struktureller Stellenabbau durch Nichtnachbesetzung und Aufgabenverdichtung. Die tatsächlichen Personalwirkungen werden nicht transparent gemacht“, so die „komba“-Vorsitzenden. Dies gefährde die Leistungsfähigkeit der Verwaltung, die Servicequalität für Bürger und die Gesundheit der Beschäftigten.

Die „komba“ fordert eine „vollständige Transparenz über den geplanten Stellenabbau, eine Aufgabenanalyse vor weiteren Einschnitten, verbindliche Beteiligung der Personalvertretungen und eine faire Lastenverteilung“.

Der „komba“-Vorsitzende Jan Hebig: „Konsolidierung darf nicht einseitig zulasten der Beschäftigten gehen. Wir erwarten eine Überarbeitung des Konzepts mit offengelegten Folgen und ernsthafter Beteiligung.“