„Auch in der zweiten Verhandlungsrunde der Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) haben die Arbeitgeber kein Angebot vorgelegt und damit erneut keine konkreten Antworten auf die Forderungen der Beschäftigten gegeben“, so die Begründung. Die Gewerkschaften fordern sieben Prozent, mindestens aber 300 Euro mehr Gehalt bei einer Laufzeit von zwölf Monaten.
Die Beschäftigten seien „frustriert über diese mangelnde Wertschätzung. Sie tragen seit Jahren tragen die Folgen der Unterfinanzierung mit stetig wachsender Arbeitsbelastung, hoher Verantwortung und permanenter Improvisation. Trotz sinkender Inflationsraten bleiben die Lebenshaltungskosten auf einem hohen Niveau.“
Und weiter: „Die Forderungen der Gewerkschaften zielen nicht auf Luxus, sondern auf existenzsichere Löhne, von denen man leben kann, und Arbeitsbedingungen, die dauerhaft gesund halten. Wer bei der Bildung und den dort Beschäftigten spart, setzt auch die Zukunft der Kinder aufs Spiel.“
Neben den angestellten Lehrkräften sind auch Schulsozialarbeitskräfte und Fachkräfte in multiprofessionellen Teams sowie alle TV-L-Beschäftigte und studentisch Beschäftigten an Hochschulen zum Streik aufgerufen. Er beginnt um 11 Uhr in der Alten Feuerwache (Gathe 6) mit dem Eintrag in die Streiklisten.
Um 12:30 Uhr starten eine Demonstration und Trommelaktion, um 13 Uhr ist der Auftakt der Kundgebung auf dem Vorplatz des Hauptbahnhofs. Dort spricht unter anderem Stephan Osterhage-Klingler, der stellvertretende Landesvorsitzender GEW,