Mit Beginn des neuen Jahres hatte ich schon sehnsüchtig auf die News z vom Südwestrundfunk (SWR) gewartet, der bekanntlich ab 2026 für den ESC innerhalb der ARD verantwortlich ist. Als Erstes freue ich mich schon mal, dass es neun Acts bzw. neun Songs gibt.
Dann bin ich mit der SWR-Entscheidung total glücklich, dass der deutsche Vorentscheid nicht zu später Stunde und auch nicht auf einem Spartensender läuft, sondern sogar an einem Samstag statt. Toll! Das heißt, am Samstag, 28. Februar. wird die Sendung „Das deutsche Finale“ um 20:15 Uhr in der ARD live aus Berlin gezeigt.
Impressionen vom ESC 2025
In einem ersten Schritt bewertet am 28. Februar eine 20-köpfige internationale Jury aus Musikexpertinnen und -experten aus 20 ESC-Teilnehmerländern die neun Acts und wählt daraus ihre drei aussichtsreichsten Favoriten. In einem zweiten Schritt entscheidet das Publikum, welcher dieser drei Acts das begehrte Ticket für den ESC erhält und Deutschland im Mai beim Eurovision Song Contest in Wien vertreten wird.
Zusätzlich jedoch dann noch etwas ganz Besonderes beim diesjährigen deutschen Vorentscheid, denn eine sehr interessante Doppelmoderation werden wir erleben: Barbara Schöneberger und Hazel Brugger stehen erstmals gemeinsam als Moderatorinnen auf der Bühne und führen das Publikum durch die Live-Show voller musikalischer Überraschungen und emotionaler Entscheidungen und das in der Tat mit doppelter Energie, Humor und ESC-Expertise.
Barbara Schöneberger habe ich im Laufe der vergangenen Jahre schon oft persönlich gesehen. Sie gehört zum wichtigen Inventar des deutschen ESC. Ja, und Hazel Brugger habe ich 2025 beim ESC in Basel kennengelernt. Da hat sie zusammen mit Sandra Studer und Michelle Hunziker den ESC moderiert und dadurch nicht nur internationale Bekanntheit, sondern auch große Beliebtheit erlangt.
Ich fand ihre spontane, selbstironische und humorvolle Moderation absolut herzerfrischend im ESC. Das übrigens sah nicht nur ich so: Hazel Brugger gewann 2025 den deutschen Comedypreis für diese grandiose Moderation.
Und nun zu den Acts, die sich für das Finalticket zum ESC 2026 in Wien bewerben. Es sind neun Songs mit ganz unterschiedlichen Sounds, unverwechselbaren Stimmen und auch persönlichen Geschichten, die alle ESC-Herzen höherschlagen lassen. Eine gute Auswahl von Pop- über Rock-Songs, Balladen und Titeln, die total groovig daherkommen oder auch einfach nur Spaß machen. Ich habe Euch das kurze Video für Euch mal herausgesucht in der ARD-Mediathek: hier klicken!
Seht und hört es Euch mal an, denn die folgenden Teilnehmerinnen und Teilnehmer und ihre Acts zeigen eine musikalische Bandbreite voller kreativer Kraft:
● BELA – „Herz“
● Dreamboys The B and – „Jeanie“
● Laura Nahr – „Wonderland“
● Malou Lovis – „when I‘m with you“
● Molly Sue – „Optimist (Ha Ha Ha)“
● MYLE – „A OK“
● Ragazzki – „Ciao Ragazzki“
● Sarah Engels – „Fire“
● wavvyboi – „black glitter“
Das hört sich doch alles schon nach viel Enthusiasmus und Engagement vom SWR an! Super! Nun höre ich mir die Titel alle mehrmals im Internet an, aber warte natürlich auf die entscheidende Live-Performance am 28. Februar mit der Hoffnung auf „Germany 12 points“ beim ESC-Finale in Wien.
Drücken wir die Daumen auf einen hervorragenden deutschen Beitrag! Ich halte Euch weiter auf dem Laufenden. Viele musikalische Grüße und schönes Wochenende, Euer Euro-Music-Peter!