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Wuppertaler OB-Kandidat Paschalis will sich weiter politisch betätigen

OB-Wahl : Paschalis will sich weiter politisch engagieren

Panagiotis Paschalis, der bei der Oberbürgermeister-Wahl in Wuppertal als unabhängiger Kandidat angetreten war, will sich weiterhin politisch betätigen. Das hat er am Mittwoch (16. September 2020) angekündigt. Mehr dazu gebe er „in Kürze“ bekannt.

„Über mein persönliches Ergebnis bin ich sehr glücklich. Als erster unabhängiger Kandidat überhaupt in Wuppertal konnte ich über 4.000 Menschen von meinen Ideen überzeugen – und das unter den erschwerten Bedingungen des ,Corona-Wahlkampfes‘“, so der ehemalige Dezernent („Ich bedanke mich bei allen, die mir ihr Vertrauen geschenkt haben.“). Paschalis hatte 3,5 Prozent der Stimmen auf sich vereint.

Die Kommunalwahl habe „sehr interessante Ergebnisse“ erbracht: „Zum einen ist der Wunsch nach einer anderen Führungsperson im Rathaus deutlich geworden. Zum anderen hat sich eine Sitzverteilung im Rat ergeben, die ein ,Durchregieren‘ nach alter Gewohnheit zumindest erschwert. Die Bürgerinnen und Bürger wollten, dass die Entscheidungen im Rat künftig stärker diskutiert werden und nicht nur die Meinung zweier Parteien ausschlaggebend sein wird. Das ist gut und fördert unsere Demokratie.“

Panagiotis appelliert an die Bürgerinnen und Bürger, an der Stichwahl teilzunehmen: „Mir ist wichtig, dass an der Spitze unserer Stadt eine Persönlichkeit steht, die sich verpflichtet sieht, den Fehlentwicklungen bei der WSW und dem Stadtkonzern insgesamt entgegenzutreten. Der neue Oberbürgermeister Wuppertals sollte für Transparenz und rechtsstaatliches Handeln in der Verwaltung einstehen. Darüber hinaus erhoffe ich mir eine dauerhafte politische Kultur der Bürgerbeteiligung.“