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Wuppertaler CDU: „Zehn Prozent unter unserem Potenzial geblieben“

Kommunalwahl 2020 : CDU: „Zehn Prozent unter unserem Potenzial geblieben“

Die Wuppertaler CDU zieht ein gemischtes Fazit der Kommunalwahl. Der Freude über das Ergebnis für OB-Kandidat Uwe Schneidewind steht das der eigenen Partei entgegen. Der Kreisvorsitzende Rolf Köster hat derweil den OB-Stichwahlkampf eröffnet.

„Stolz sind wir darauf, dass es unserem gemeinsamen Kandidaten, Uwe Schneidewind, gelungen ist, auf Anhieb mehr Stimmen zur Wahl des Oberbürgermeisters auf sich zu vereinen, als Amtsinhaber Andreas Mucke. Das war alles andere als eine Selbstverständlichkeit: ein neues Gesicht, ein neuer Name, kein Parteisoldat, sondern eine in Wirtschaft und Wissenschaft anerkannte Persönlichkeit, die erst noch ein politisches Gesicht erhalten musste“, so der Wuppertaler CDU-Vorsitzende Rolf Köster. „Trotz der Auftrittsbeschränkungen und der Kontakteinschränkungen in Corona Zeiten hat Uwe Schneidewind ein tolles Ergebnis, mit vier Prozent Vorsprung das Beste eines Herausforderers in ganz NRW, in den letzten drei Monaten erkämpft, ein Ergebnis, auf dem wir jetzt für die Stichwahl aufbauen können.“

Das CDU-Ergebnis sei dagegen enttäuschend. „Wir wollen nicht schönreden, dass wir zehn Prozent unter unserem Potenzial geblieben sind“, so Köster. Während die Wählerinnen und Wähler von Andreas Mucke „konsequent auch die SPD gewählt“ hätten, hätten die Schneidewind-anhängerinnen und -Anhänger ihre Stimmen zwischen Grün und Schwarz aufgeteilt. „Uns ist es nicht gelungen, unsere eigenen Wähler von dem schwarz-grünen Projekt gänzlich zu überzeugen, sodass viele mit Wahlenthaltungen reagiert haben. Das müssen wir jetzt in der Stichwahl verändern.“

Um die Politikziele der CDU zu erreichen, müsse Schneidewind Oberbürgermeister werden. Köster: „Nur auf diese Weise kann verhindert werden, dass Zufallsmehrheiten zukünftig die Ratsentscheidungen prägen. Uwe Schneidewind ist als Oberbürgermeister Garant für eine stabile wirtschaftliche und ökologische Ratspolitik in Wuppertal. Ohne ihn wird sich in Wuppertal nichts verändern. Ein Oberbürgermeister Mucke und eine starke SPD, im Bündnis mit den Linken, sind Gift für den Wirtschaftsstandort Wuppertal.“