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Wuppertal-Achse: Familientag bei den Modellbauern

Modellbau-Ausstellung : Große kleine Wuppertal-Welt

Der Verein „Wuppertal-Achse“ hat seine beeindruckende Modellbaulandschaft in Vohwinkel weiter ausgebaut. Am Sonntag (17. Dezember 2023) präsentiert er seine animierte Ausstellung mit vielen Neuerungen beim Familientag.

2002 hatten sich acht geschichtlich interessierte Modellbauer zusammengetan, um die realistische Rekonstruktion der Wuppertaler Talachse von Oberbarmen bis Vohwinkel im Zustand von 1929 – dem Jahr der Stadtgründung – in Angriff zu nehmen. Gut 20 Jahre später hat der Abschnitt vom Berliner Platz bis zum Engels-Haus im Maßstab 1:87 Gestalt angenommen und bildet das Herzstück der Ausstellung an der Goethestraße 42, die durch zahlreiche weitere Wuppertaler Modellbau-Schätzchen abgerundet wird. Nach fünf Umzügen ist die „Wuppertal-Achse“ seit 2018 in Vohwinkel heimisch geworden und hat den Mietvertrag gerade verlängert. (Bilder)

„Wir sind kein Modellbahnclub, sondern ein stadthistorischer Verein“, erklärt der Vorsitzende Stephan Volter das spezielle Konzept der Präsentation, in der zwar auch Züge über die Tal-Eisenbahnstrecke und sogar über die Müngstener Brücke fahren, aber rund 200 handgefertigte Gebäude-Nachbildungen die Hauptrolle spielen.

An den vielen liebevoll ausgearbeiteten Details und teilweise mit „Action“ versehenen Szenen entlang der Wupper kann man sich bis hin zum am Himmel schwebenden Zeppelin kaum sattsehen. Und auch die Einzel-Exponate jenseits der zusammenhängenden Talachse sind echte Hingucker.

  • Die prall gefüllte Wupper im Bereich
    Wetter in Wuppertal : Keine Schäden durch Dauerregen und Böen
  • Die Sandsäcke sind für den Fall
    Vorsichtsmaßnahme der Feuerwehr : Wupper-Hochwasser: 100 Sandsäcke in Beyenburg
  • Szene mit Marco Stiepermann (re.) aus
    Fußball-Test: Sonntag ab 13 Uhr : Liveticker: Wuppertaler SV – TSD Dortmund

Neu hinzugekommen ist soeben das Elberfelder Verwaltungshaus, an mehreren Stellen sind Schwebebahn-Modelle aufgebaut – sogar auf 15 Metern Strecke das erste fahrfähige der Gevelsberger Firma Stubbe aus den 1950er Jahren. Ein paar Meter weiter fährt die Barmer Bergbahn im Pendelverkehr und wartet darauf, in Kürze zusammen mit dem Planetarium und der Barmer Stadthalle zu einem kompletten Südhöhen-Panorama zusammenzuwachsen.

Am „in echt“ längst abgerissenen Planetarium bastelt Stephan Volter derzeit und beweist dabei, wie einfallsreich Modellbauer sein können: Die Halbkugel-Kuppel des imposanten Gebäudes, in dessen Rekonstruktion er am Ende 120 Arbeitsstunden investiert haben wird, entsteht aus einer Tortenverpackung von „Coppenrath & Wiese“ ...