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In Wuppertal saniert die GWG den "Wohnpark Schellenbeck"

Umfangreiche energetische Sanierungen : „Wohnpark Schellenbeck“: Mieter müssen raus

Im Haus Nummer 26 des „Wohnparks Schellenbeck“ der Wuppertaler GWG werden im nächsten Jahr die Balkone entfernt – und die Mieterinnen und Mieter umgesiedelt.

In der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung und Bauen stellte der Geschäftsführer der GWG Wuppertal, Oliver Zier, das Projekt vor. Der vorhandene Bestand der Bebauung von 1970 ist in die Jahre gekommen und energetisch und klimatechnisch veraltet. „Wir wollen hier eine Nachhaltigkeit anstreben“, so Zier. Das bedeutet, dass im nächsten Jahr umfangreiche Baumaßnahmen, die über mehrere Jahren gehen, gestartet werden.

So müssen die Balkone der vier hohen Wohnblöcke entfernt werden. In diesem Zusammenhang bekommen die Gebäude eine neue Außenfassade, die isolierend wirkt. Weil die Balkone mit den Innendecken verbunden sind und daher an der Statik gearbeitet werden muss, ist es „unvermeidbar, dass Mieter raus müssen“, kündigt Zier wörtlich an. Angefangen werde mit dem Haus Nummer 26. Hier sei die GWG im Dialog mit den Mieterinnen und Mietern. Wenn es bei Wiedereinzug zu einem Mieterwechsel komme, „wird es zu nennenswerten Mietaufschlägen kommen“. Allerdings würden Härtefälle abgefedert werden, verspricht Zier. „Es wird Grundrissänderungen geben mit kleineren und größeren Wohnungen.“

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An einer Ecke des „Wohnparks Schellenbeck“ wird ein rundlicher Neubau entstehen, der auch als Begegnungszentrum fungieren und damit die Wohnqualität fördern soll. Die parallel stehenden niedrigeren Wohnriegel bekommen eine Aufstockung nach oben sowie Aufzüge. Photovoltaik, Urban-Gardening-Anlagen, Fahrradabstellanlagen, Ladestationen für E-Autos und Wärme beziehungsweise Kälte aus Geothermik, je nach Jahreszeit, sind einige weitere Neuerungen.

„Baubeginn ist voraussichtlich im Sommer 2024 mit den Adressen Agnes-Miegel-Straße 20 und 26. Die

GWG wird ihren Mietern Wohnalternativen, Umzugshilfen und weitere Dienstleistungen in individuellen Gesprächen anbieten und beim (vorübergehenden) Auszug behilflich sein“, verspricht das Unternehmen in einer Pressemitteilung von Dienstag, 12. Dezember 2023.