Nur wenige Monate nach der Gründung schloss das Wuppertaler Tierheim, was für den jungen Verein ein zusätzlicher Ansporn war, nun erst recht durchzustarten. Seitdem kümmern sich die Ehrenamtlichen um Tiere, die ihr Zuhause verloren haben, vermitteln sie weiter und unterstützen Halter in schwierigen Lebenssituationen.
Nach Angaben des Vereins konnten in den vergangenen zehn Jahren rund 470 Tiere vermittelt werden. Hinter jeder Vermittlung stehe ein individuelles Schicksal, heißt es. Oft gehe es um Tiere, deren Besitzer krank geworden sind, verstorben sind oder ihre Lebensumstände sich grundlegend verändert haben.
Neben der Vermittlungsarbeit verfolgt der Verein ein langfristiges Projekt: den Bau eines modernen Tierschutzzentrums in Wuppertal. Dieses Vorhaben stockt bekanntermaßen derzeit. Hintergrund sind Auseinandersetzungen mit der Bergischen Diakonie Aprath, deren neuer Vorstand das Projekt ausgebremst habe. „Das ist schmerzhaft, aber wir lassen uns nicht entmutigen“, sagt die Vorsitzende Anke Süper. In einem ersten Verfahren vor dem Landgericht habe der Verein Recht bekommen und wolle nun weiterhin für das Projekt kämpfen.
Unabhängig davon soll das Jubiläumsjahr gefeiert werden. Geplant sind mehrere Aktionen, deren Höhepunkt ein großes Fest im Oktober sein soll. Details dazu will der Verein zu einem späteren Zeitpunkt bekannt geben.
Gleichzeitig ruft „Pechpfoten“ Tierfreunde dazu auf, den Verein durch Fördermitgliedschaften oder Spenden zu unterstützen. Diese seien ein wichtiger Baustein, um die Arbeit langfristig in der jetzigen Form fortführen zu können.