Projekt von Stadt, ESW und AWG Testlauf für mehr Sauberkeit auf Plätzen und in Parks

Wuppertal · Oberbürgermeisterin Miriam Scherff hat mit dem Eigenbetrieb Straßenreinigung (ESW), der Abfallwirtschaftsgesellschaft (AWG) und dem Ressort Grünflächen & Forsten eine Sofortmaßnahme zur Sauberkeit und Aufenthaltsqualität auf Wuppertals stark frequentierten Plätzen vereinbart.

Müll im Barmer Nordpark im April 2025.

Foto: Gabriele Jahn

Ziel des zunächst dreimonatigen Testlaufs ist es demnach, die Lage in den innerstädtischen Grünanlagen und auf den Spielplätzen zu verbessern. Der ESW und die AWG werden demnach mit ihren Teams die Reinigung von zwölf ausgewählten Plätzen und Parks in den Quartieren übernehmen.

„Damit sollen die personellen Kapazitäten gebündelt und die Reinigungsintervalle signifikant erhöht werden, um auch hier die Stadtsauberkeit bedarfsgerecht und auf kurzen Wegen sicherzustellen“, kündigt die Verwaltung an.

Auf den Plätzen und Spielflächen sollen die Papierkörbe im Rahmen der Kooperation häufiger geleert und die Flächen kontinuierlich gereinigt werden. Die ESW- und AWG-Fahrzeuge können auch in diesen Bereichen für Reinigungseinsätze und für die Abfallentsorgung genutzt werden. Für das Ressort Grünflächen und Forsten bleibt im Gegenzug mehr Zeit, sich auf die gärtnerische Pflege und technische Instandhaltung der Anlagen zu konzentrieren.

„Es ist mir ein Anliegen, dass kleine und große Besucherinnen und Besucher sich auf den Plätzen in der Stadt und in den Grünanlagen wohl fühlen“, erklärt Scherff. „Die Anlagen sind wichtige Freizeit- und Erholungsflächen, sie machen unsere Stadt lebenswert. Deshalb habe ich mich sehr dafür stark gemacht, dass sie häufiger gereinigt werden. Durch mehr Einsätze möchte ich erreichen, dass die schönen Plätze in einem guten Zustand bleiben können und alle zum Verweilen einladen.“

Annette Berendes (Ressortleiterin Grünflächen und Forsten): „Wir freuen uns natürlich, dass unsere Anlagen sehr beliebt sind und stark genutzt werden Doch die steigenden Besucherzahlen bringen auch mit sich, dass mehr Abfall anfällt, was wiederum nicht immer gut für Pflanzen, Tiere und die Aufenthaltsqualität ist. Von der Offensive erhoffen wir uns, dass wir unser Augenmerk mehr auf den Erhalt der Bepflanzungen, der Wege und Treppen richten können.“

„Das ist eine Zusammenarbeit, die sich mit Blick auf die Stadtsauberkeit in Wuppertal und die sich wandelnden Anforderungen gerade auch an Reinigungsintervalle einfach anbietet“, so AWG-Geschäftsführer und ESW-Betriebsleiter Sascha Grabowski. „Abgesehen davon, dass nun auch auf diesen Flächen die ESW- und AWG-Logistik mit Transport- und Reinigungsfahrzeugen zum Einsatz kommt, nutzen wir gemeinsam die langjährige Erfahrung unserer Kolleginnen und Kollegen bei der Straßenreinigung vor Ort, sobald es um die Sauberkeit öffentlicher Plätze im Stadtgebiet geht. Wir verfolgen mit dieser Kooperation also ein gemeinsames Ziel im Sinne der Bürgerinnen und Bürger.“

So wird die Sofortmaßnahme von den beteiligten Bereichen beobachtet und dokumentiert, um nach drei Monaten eine erste Auswertung vornehmen zu können. „Wenn es gut läuft, soll die Maßnahme ausgeweitet werden“, betont Miriam Scherff. „Das erhöht das Sicherheits- und Sauberkeitsgefühl und kommt damit allen Wuppertalerinnen und Wuppertalern zugute.“