Internationaler Frauentag in Wuppertal Gemeinsam für feministische Rechte

Wuppertal · Am 8. März 2026 ist Internationaler Frauentag. Weltweit demonstrieren Frauen an diesem Tag für mehr Rechte und gegen Diskriminierung, Benachteiligung und Unterdrückung von Frauen – auch in Wuppertal.

Roswitha Bocklage ist Leiterin der Stabsstelle Gleichstellung und Antidiskriminierung.

Foto: Wuppertaler Rundschau/Max Höllwarth

Gemeinsam mit Vereinen, Bereichen der Verwaltung, Institutionen und Initiativen will die Stabsstelle Gleichstellung und Antidiskriminierung der Stadt Wuppertal im Vorfeld mit einer besonderen Veranstaltung auf diesen wichtigen Tag aufmerksam zu machen. Dazu lädt sie Bürgerinnen und Bürger für Freitag (6. März) von 14 bis 18 Uhr in die Bergische Volkshochschule zum Event „Gemeinsam für feministische Rechte“ ein.

An diesem Tag dreht sich alles um die Themen Vielfalt, Begegnung, Haltung. Geplant ist unter anderem ein Austausch mit Verantwortlichen und Akteuren und Akteurinnen der Stadt, darunter Oberbürgermeisterin Miriam Scherff und Dr. Sandra Zeh (Dezernentin für Personal, Digitalisierung und Wirtschaft) sowie Rebecca Wanzl (Geschäftsleitung FOM Hochschule), Selly Wane (Geschäftsführerin Kookaburra gGmbH) und Antje Baukhage (Vorsitzende des Beirates der Menschen mit Behinderung).

Außerdem wird es verschiedene Workshops, etwa zu „KI und Empowerment“, eine afrikanische Modenschau, Infostände und Aktionen der Kooperationspartner geben. Ebenfalls startet die Kampagne „Vielfalt verdient Respekt“ mit einem mobilem Fotostudio.

Mitarbeiterinnen der Beratungsstelle gegen Gewalt an Frauen im „TILDA“-Bus.

Foto: Nicole Hoppe

Zeitgleich wird vor der VHS „TILDA“, die mobile Beratungsstelle gegen Gewalt, vor Ort sein. Hier können Frauen vertraulich Informationen einholen und erste Gespräche verabreden – anonym und unabhängig von individuellen Lebenssituationen. Zum Abschluss gibt es das besondere Mitsingkonzert mit Iris Panknin und Band. Roswitha Bocklage (Leiterin der Stabsstelle Gleichstellung und Antidiskriminierung): „Gleichstellungspolitische Errungenschaften sind keine Selbstverständlichkeit, wir sind nicht save. Deshalb ist es wichtig, dass wir am Internationalen Frauentag gemeinsam für feministische Rechte einstehen.“

Die Veranstaltungen zum Internationalen Frauentag binden viele Akteurinnen und Akteure ein. Sie bieten aber auch eine Möglichkeit, sich als Bürgerin oder Bürger zu informieren, sich zu beteiligen oder einfach eine gute Zeit mit anderen Frauen zu haben. Die Stadt Wuppertal lädt alle Interessierten ein teilzunehmen.

Roswitha Bocklage: „Für uns ist es wichtig, deutlich zu machen: Wir stehen für eine vielfältige Stadt, für gegenseitigen Respekt und für eine offensive Verteidigung feministischer Rechte. Dafür setzen wir uns als Team mit ganz vielen Verbündeten, Partnerinnen und Partner und Akteurinnen und Akteure innerhalb und außerhalb der Stadtverwaltung ein.“

Mehr zum Programm und zu weiteren Aktionen rund um den Internationalen Frauentag gibt es online: hier klicken!