Internationale Wochen gegen Rassismus „Wir sind viele – wir sind eins“ auch in Wuppertal

Wuppertal · Wuppertal will vom 16. bis 29. März 2026 im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus ein starkes Zeichen für Respekt, Toleranz und Vielfalt setzen.

Plakat aus dem Jahr 2025.

Foto: Stadt Wuppertal

Unter dem Wuppertaler Motto „Wir sind viele – wir sind eins“ engagieren sich zahlreiche Initiativen, Vereine, Institutionen, Unternehmen und die Stadtverwaltung gemeinsam gegen Rassismus und Menschenfeindlichkeit.

Im vergangenen Jahr war die Stadt Wuppertal der Städtekoalition gegen Rassismus beigetreten und hat sich so mit mehr als 100 europäischen Kommunen aus 22 Ländern vernetzt, um voneinander zu lernen und starke Strukturen gegen Rassismus aufzubauen. Gleichzeitig hat sie damit ein Versprechen gegeben, aktiv und kontinuierlich gegen Rassismus vorzugehen.

Mehr als 30 Veranstaltungen laden nun dazu ein, Haltung zu zeigen – im Alltag, im Dialog und im öffentlichen Raum. Das vielfältige Programm umfasst Bastelaktionen für Kinder, Basketball am Abend, Lesungen, Workshops und Ausstellungsformat. Ziel sei es, „Räume für Begegnung und Austausch zu schaffen und das demokratische Miteinander“ zu stärken, heißt es.

Auch in diesem Jahr gibt es wieder eine Kita- und Schulaktion am 19. März mit kreativen Beiträgen aus unterschiedlichen Einrichtungen und Schulen. Der Fußball-Regionalligist Wuppertaler SV beteiligt sich im Rahmen des Heimspiels am 21. März gegen die Sportfreunde Lotte an den Aktionswochen.

„Die Internationalen Wochen gegen Rassismus leben vom Engagement unterschiedlichster Gruppen und Initiativen. Gemeinsam senden sie ein klares Signal: Wuppertal steht für ein solidarisches Zusammenleben und stellt sich entschieden gegen Ausgrenzung und Diskriminierung. Denn Haltung zeigt sich nicht nur in Worten, sondern im täglichen Handeln – im beruflichen Umfeld, in Bildungseinrichtungen, in Kulturinstitutionen, im Sport oder in der Nachbarschaft“, so die Verwaltung.

Koordiniert werden die Internationalen Wochen in Wuppertal durch das Ressort Zuwanderung und Integration, die Stabsstelle Gleichstellung und Antidiskriminierung, das Kommunale Integrationszentrum Wuppertal, die Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz sowie Wegweiser im Bergischen Land.