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Was tut sich am Oberen Grifflenberg in Wuppertal?

Südstadt : Was tut sich am Oberen Grifflenberg?

Ungefähr 20 Jahre lang war das Gelände einer ehemaligen Tankstelle am Oberen Grifflenberg ein Schandfleck in der Elberfelder Südstadt. In den vergangenen Wochen ist die Ruine endlich abgerissen worden – nur ein paar alte Reifen zeugen noch von der Vergangenheit. Was auf dem Grundstück in unmittelbarer Uni-Nachbarschaft passieren soll, ist aber noch unbekannt.

Auf Rundschau-Anfrage wollte die Stadtverwaltung dazu keine Auskunft geben. Auch beim Bürgerverein der Elberfelder Südstadt, der das Areal seit Jahren beobachtet, hat man keine konkreten Erkenntnisse. Der Vorsitzende Ralph Hagemeyer berichtet aber von Hinweisen der am Abriss beteiligten Bauarbeiter auf ein geplantes Bauprojekt von Häusern in dreistöckiger Bauweise, für die der Eigentümer eine Genehmigung habe. Eine ähnliche Form der Bebauung inklusive eines kleinen Lebensmittelmarktes stand offenbar schon vor einigen Jahren in Rede.

Einen deutlich erfreulicheren Anblick als die Tankstellen-Reste bietet derweil ein Stück weiter die Südhöhen hinauf die Fernwärme-Station der Stadtwerke an der Ecke Steibenstraße und Dürrweg. Den viereckigen Zweckbau hat der Wuppertaler Graffiti-Künstler Martin Heuwold jetzt in einen echten Hingucker verwandelt, der sich perfekt in das grüne Umfeld einfügt. Ein kleines Beispiel für das, was irgendwann auch aus dem umstrittenen Beton-Grau am „Steinbecker Tor“ werden könnte. Für dessen künstlerische Aufwertung durch Street-Art Marke Heuwold engagiert sich derzeit bekanntlich Südstadt-Aktivist Ralf Geisendörfer (die Rundschau berichtete).

Die Fernwärmestation an der Steubenstraße. Foto: Wuppertaler Rundschau