Das Geld kommt von der Initiative „Zukunft Mitgemacht“ des Deutschen Kinderhilfswerks, Rossmann, Procter & Gamble und #wirfürschule. Insgesamt hatten sich mehr als 600 Schulen um eine Förderung beworben. 102 davon aus allen 16 Bundesländern wurden ausgeschüttet, rund 1,2 Millionen Euro werden zur Umsetzung innovativer Ideen für die Schule von morgen ausgeschüttet. Gefördert wird auch das Bildungsprogramm „GemüseAckerdemie“, das Kindern und Jugendlichen die Herkunft ihrer Lebensmittel näherbringt – direkt auf der schuleigenen Ackerfläche.
Am WDG eröffnet der „Maker Space“ Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, den Herausforderungen einer zunehmend technisierten Welt zu begegnen. Neben MINT-Projekten können auch künstlerische und gesellschaftswissenschaftliche Themen praktisch umgesetzt werden. Dabei werden gezielt die 4-K-Zukunftskompetenzen (kritisches Denken, Kollaboration, Kommunikation und Kreativität) gefördert.
In einem „Maker Space“ wird projektorientiert, experimentell und kreativ gearbeitet – mithilfe von verschiedenen digitalen sowie analogen Hilfsmitteln wie zum Beispiel 3D-Druckern, Fräsern, Lasercuttern oder Plottern für handwerkliches Arbeiten, Kameras und Greenscreens zur Produktion von Filmen und Videos sowie mit Laptops und Tablets zum Programmieren und Visualisieren.
Dem Konzept des forschenden Lernens folgend, sollen durch den freien und niedrigschwelligen Zugang zur Bildungsgerechtigkeit beitragen. Ziel ist es, die „Maker Spaces“ auch in den Regelunterricht zu integrieren und damit Schulentwicklung nachhaltig zu gestalten.