Laufende Tarifverhandlungen Nächster ver.di-Warnstreik: Samstag keine Schwebebahn

Wuppertal · Die Gewerkschaft ver.di ruft in Wuppertal zum vierten Warnstreik in dieser Woche auf. Am Samstag (21. März 2026) ist die Schwebebahn das Ziel.

Die Aufgänge – hier an der Kluse – bleiben wohl geschlossen.

Foto: Wuppertaler Rundschau/jak

Sie wird den gesamten Tag dann voraussichtlich nicht unterwegs sein. „Die Buslinien verkehren planmäßig. Auch der Taxi-Bus-Verkehr, Anruf-Sammeltaxi und der Hol-mich-App-Service sind planmäßig buchbar“, so die WSW.

Für Dienstag und Donnerstag (17. und 19. März) hatten sich die ver.di-Maßnahmen sowohl gegen den Bus- als auch den Schwebebahn-Verkehr gerichtet. Freitag (20. März) wird dann der Betriebshof an der Varresbeck bestreikt. Das hat Auswirkungen auf mehrere Verbindungen im Westen der Stadt.

Folgende Buslinien sind am Freitag nach Angaben der Wuppertaler Stadtwerke nicht vom Streik betroffen: 332, 602, 604, 606, 608, 612, 614, 616, 617, 618, 622, 624, 627, 628, 632, 637, 638, 640, 642, 644, 646, 648, 669, NE1 bis NE8. Zusätzlich werden die Linien E801, E802, E803, E805, E807, E808, E810, E811, E812, E813, E825, E831, E840, E842, E844, E847, E862, E880, E884, E886, E887, E889, E890, E891, E892, E903, E905, E910, E916, E921, E932 und E935 eingesetzt. Teilweise betroffen sind die Linien 615, 641 und NE15.

Die WSW weiter: „Alle anderen Buslinien fahren am Freitag nicht. Auch der Schülerverkehr fällt im gesamten Stadtgebiet aus. Nicht vom Streik am Freitag betroffen sind die Schwebebahn, der OnDemand-Verkehr, TaxiBus-Verkehr und Anruf-Sammeltaxi. Außerdem sind die WSW-Kundencenter geöffnet.“

Stephanie Peifer, Geschäftsführerin ver.di Bezirk Düssel-Rhein-Wupper: „Die Beschäftigten machen vor der dritten Verhandlungsrunde deutlich, wie ernst es ihnen ist. Wenn Fahrerinnen und Fahrer ihre Familie nicht nur im Rückspiegel sehen sollen, braucht es spürbare Verbesserungen. Nur so wird der Beruf wieder attraktiver. Derzeit reicht die Zeit zwischen den Schichten oft nur zum Schlafen – das Leben und zunehmend auch die Gesundheit bleiben auf der Strecke. Das haben die Arbeitgeber offenbar noch immer nicht verstanden.“