Der junge Mann war nach Angaben aus dem Präsidium zuvor verbotswidrig mit seinem Tesla von der L417 in die Platanenstraße abgebogen. Die Besatzung eines Streifenwagens kontrollierte daraufhin den Fahrer und den Wagen. Dabei stieg ihnen deutlich wahrnehmbar der Geruch von Cannabis in die Nase. Außerdem entdeckten sie im Inneren eine Tüte. Inhalt waren laut Polizei „verschweißte Päckchen mit Cannabis“.
Die Einsatzkräfte nahmen das Auto nun noch gründlicher unter die Lupe. Dabei entdeckten sie nach eigenen Angaben „40 Kilogramm Cannabis (verpackt in Kartons, Koffern und einer Kühlbox), drei Mobiltelefone und Bargeld im niedrigen dreistelligen Euro- und Pfundbetrag“. Daraufhin wurde der Mann vorläufig festgenommen.
Doch damit nicht genug. Es habe sich der Verdacht erhärtet, dass der Tatverdächtige das Auto unter dem Einfluss von Drogen gesteuert hatte, heißt es aus dem Präsidium an der Friedrich-Engels-Allee. Der 19-Jährige wurde mit auf die Wache genommen. Dort musste er unter ärztlicher Aufsicht eine Blutprobe abgeben. Der Tesla wurde unterdessen zum Zwecke der Beweissicherung beschlagnahmt und abgeschleppt.
Die Wuppertaler Staatsanwaltschaft erließ einen Haftbefehl. Der staatenlose Mann, der nach eigenen Angaben einen Wohnsitz in Großbritannien hat, wird am Dienstag (6. Januar 2026) einen Richter vorgeführt. Dieser entscheidet dann über die von der Staatsanwaltschaft beantragte Untersuchungshaft. Im Falle einer Verurteilung droht dem 19-Jährigen eine längere Gefängnisstrafe.
Welchen Marktwert das beschlagnahmte Cannabis hat, ist noch nicht bekannt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Dabei geht es auch darum, ob der Tatverdächtige eigenständig gehandelt hat oder Teil eines größeren Netzwerks ist.