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Stockende Bauarbeiten am Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasium Wuppertal

Stockende Arbeiten am WDG : Unbenutzt, aber schon ganz schön fertig ...

Laut Wikipedia ist eine Treppe ein aus Stufen gebildeter Auf- oder Abgang, der es ermöglicht, Höhenunterschiede bequem und trittsicher zu überwinden. Das trifft theoretisch auch auf die neu erbaute Treppe am Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasium zu. Die Praxis sieht anders aus: Hier geht bisher niemand hoch oder herunter.

Seit Januar 2019 ist das Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasium (WDG) am Elberfelder Johannisberg nach der Sanierung des Schulgebäudes wieder in Betrieb. Während die Räumlichkeiten seitdem wieder für den Unterricht genutzt werden können, ziehen sich die Außenarbeiten deutlich in die Länge: Noch bis Ende 2020 werden Schutthaufen, Baustellenfahrzeuge und Absperrzäune das Bild des Schulgeländes prägen.

So stehen noch viele Arbeiten am WDG aus. Unter anderem an der Nordseite des Schulgebäudes und an der Seite zur Stadthalle, wo man regelmäßig Bauarbeiter werkeln sieht. Warum aber der Aufgang über die neue imposante und fertig wirkende Treppe am Johannisberg noch durch einen Bauzaun versperrt ist, ist vielen Schülern und Passanten ein Rätsel. Thomas Lehn vom Gebäudemanagement der Stadt auf Nachfrage der Wuppertaler Rundschau dazu: „Aus Sicherheitsgründen kann die Treppe noch nicht freigegeben werden. An sich ist sie fertiggestellt, aber auf dem Hang befindet sich noch Schotter, die Terrassen oberhalb werden noch angelegt und andere Bereiche auf dem Gelände haben Vorrang.“

Dass die nagelneue Treppe jetzt schon ganz schön „fertig“ aussieht, stelle kein Problem dar. Der Grünspan ließe sich ganz einfach entfernen.

(mivi)