Leserbrief „Erkenne keine Notwendigkeit der Schließung“

Wuppertal · Betr.: Schließung des Kleiderladens Wichlinghausen, Rundschau vom 11. Mai 2024

Symbolbild.

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Foto: Rundschau

Die Äußerung der Geschäftsführerin Kerstin Holzmann („Leider war die Entscheidung den Laden zu schließen, bereits gefallen, als die Vorschläge eingingen“) lässt den Schluss zu, dass man die Kompetenz der dort tätigen Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler weder erkannt, noch anerkannt, noch abgerufen hat. Welch ein trauriges Bild. Der Verein (Kinderschutzbund, Anm. der Red.) lebt von dem Einsatz der Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler und fällt dann so weitreichende Entscheidungen im stillen Kämmerlein, ohne diese Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler auch nur im Vorfeld zu informieren.

Steigende Löhne können eigentlich kein Argument sein, da die dort tätigen Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler ja weder Lohn noch Gehalt beziehen. (Nebeneffekt der Schließung: Da der Anteil der Angestellten sich nicht verringert, werden die Lohnkosten jetzt auf zwei Läden umgelegt, was dann wieder deren Rentabilität schmälert.)

Solange der Kleiderladen in Wichlinghausen seine festen Kosten erwirtschaftet hat, erkenne ich keine Notwendigkeit der Schließung. Man hätte als Wuppertaler Kinderschutzbund den Stadtteil und damit die dort lebenden Kinder weiter bedienen können.

Angela Poggel

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