Dem im Artikel beschriebenen Eindruck von Chaos beim Schienenersatzverkehr möchte ich entschieden widersprechen. Ich bin auf die Bahn angewiesen und fahre fünfmal pro Woche Richtung Köln bzw. Schwelm.
Vielleicht liegt es daran, dass ich nie im Berufsverkehr unterwegs bin, aber vormittags reicht es, etwas mehr Zeit einzuplanen, abends ist der Bus oft vor der Zeit an der Stadthalle. Außerdem ist der Zehn-Minuten-Takt prima, da ich nicht 30 Minuten warten muss, wenn mal ein Bus ausfällt. Der Umstieg in Solingen funktioniert.
Die längere Fahrtzeit frisst viel Freizeit, aber ich sehe ja an allen Stellen den Baufortschritt. Und statt zu meckern, bedanke ich mich jedes Mal bei den Fahrerinnen und Fahrern, denn die können am wenigsten dafür, wenn mal Stau ist. Der entsteht wohl eher durch die vielen Bahnpendler, die jetzt wieder Auto fahren.
Sabine Gabel
● Leserbrief an die Wuppertaler Rundschau: [email protected]
● Zu den Rundschau-Leserbriefen: hier klicken!
● Allgemeine Hinweise zur Veröffentlichung: hier klicken!