Die dortige Baustelle inklusive der Ampelschaltung und Parkverbots-Chaos raubt den Anwohnern den letzten Nerv. Vor Wochen wurde wegen einer defekten Fernwärmeleitung ein Loch gegraben – und seitdem ruht still der See. Gerüchten zufolge bleibt uns dieser Zustand noch lange erhalten.
Die Parkverbote in den Parkbuchten wirken wie gewürfelt: Mal vorsorglich gesperrt für eventuelle Lieferungen (irgendwann mal), dann für zwei Autos erlaubt, direkt dahinter wieder verboten. Sogar entfernt hinter der Baustelle darf plötzlich niemand mehr parken.
Ein Lob geht an das nette Bauamt / Straßen und Verkehr der Stadt Wuppertal, welches wirklich versucht hat zu helfen. Eine Zeitschaltuhr (Wochenende / abends) für die Ampel gibt es allerdings nicht – zu teuer. Verständlich! Aber warum steht an dieser schnurgeraden, einsehbaren Stelle überhaupt eine Ampel?
Das Ergebnis: Wochentags ab 5 Uhr, am Wochenende gegen 7 Uhr ist die Nachtruhe Geschichte. Aggressives Hupen, dröhnende Bässe aus offenen Fenstern und massiver Kohlendioxid-Ausstoß direkt vor der Haustür.
Dass es ohne Regelungswut besser läuft, bewies der vorletzte Samstag. Die Ampel blinkte nur gelb – und siehe da: Der Verkehr lief harmonisch, jeder nahm Rücksicht, keine Wartezeiten. Leider hielt das Glück nur bis zum Nachmittag, da Paragraph XY dem flüssigen Verkehr wohl im Weg stand. Jetzt schwitzen wir eben bei geschlossenem Fenster im Abgasstrom.
Die Krönung des Ganzen: Kaum 70 Meter weiter folgt die nächste Baustelle – direkt in einer unübersichtlichen Kurve. Dort geht es seltsamerweise völlig ohne Ampel.
Corinna van der Velden
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