Briefe von Leserinnen und Lesern „Eigenlob sollte mal etwas relativiert werden“

Wuppertal · Betr.: Artikel „Das Hardtufer ist nun offiziell eine Fahrradstraße“, Rundschau online am 16. Juni 2026

Die deutlich sichtbare Markierung.

Foto: Wuppertaler Rundschau/Christoph Petersen

Gute Sache, das! Was eine funktionierende parallele Verbindung zur B7 als Gesamtpaket betrifft, hapert’s da aber eher noch ziemlich. Zur Neugestaltung des Radverkehrs in der Hünefeldstraße seinerzeit zwischen Wupperbrücke und Völklinger Platz kann man nur sagen: Operation gelungen, Patient tot.

Die Beseitigung der Radwege auf dem Bürgersteig bei dem kurzen Stück war kontraproduktiv. Hat zig Jahre gut funktioniert, mit Ausnahme aufkommender Pedelecs, die da zum Teil rücksichtslos durchgebrettert sind. Hätte man anders regeln können. Als Anwohner (und selbst Radfahrer) kann ich sagen: Der Radverkehr hat sich seitdem halbiert, im Winter noch weniger.

Zu entgegenkommenden Rädern zum Beispiel kann man gar keinen Abstand von anderthalb Metern halten. Der abstruse Schilderwald ist eine andere Sache. Aber viel schlimmer noch: Spätestens seit der Sperrung der Loher Brücke ist die Hünefeldstraße zu Stoßzeiten zur Hauptverkehrsstraße geworden. Schleichwegler umgehen vom Norden über die Gronau- und Grönhoffstraße die Loher Ampeln, auch über Brögel und Wartburgstraße das Gleiche. (Bilder)

Bilder: Hardtufer als Fahrradstraße eingeweiht
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Hardtufer als Fahrradstraße eingeweiht

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Foto: Wuppertaler Rundschau/Christoph Petersen

Interessiert damals wie heute kein Ordnungsamt und keine Polizei. Tempo 30 im gesamten Viertel juckt zudem keine Sau. Also: Das Eigenlob sollte mal etwas relativiert werden, bis diese Missstände ebenfalls beseitigt sind.

Dietmar J.A. Schulte

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