Scherff werde sich „bis zur Fertigstellung und Eröffnung um das Projekt der Sanierung des Schauspielhauses und des Soppschen Pavillon sowie der Errichtung des Erweiterungs-Neubaus mit großem Performance-Hof“ kümmern, teilte sie Verwaltung am Dienstag (17. Februar) mit.
Damit setze die Oberbürgermeisterin „ein klares Zeichen an alle Zweifler und Kritiker, aber auch an die Fördermittelgeber des Landes und des Bundes für den Stellenwert des Projektes – für Wuppertal, für Deutschland und die Welt“.
Scherff: „An dieser Stelle möchte ich Matthias Nocke für sein großes persönliches Engagement für das Pina-Bausch-Zentrum danken. Er war Motor und Impulsgeber des Prozesses, aus dem ehemaligen Schauspielhaus ein Tanzzentrum von Weltruf zu machen. Nun übergibt er ein Schiff unter vollen Segeln, das wir sicher in den Hafen bringen wollen.“
Zur Mitte des Jahres steht laut Verwaltung die Fertigstellung bis zur Leistungsphase 3 an: „Ganz aktuell wurde vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) rückgemeldet, dass der Ende 2025 gestellte Teilantrag frist- und formgerecht gestellt wurde und prüffähig ist. Darüber hinaus wurde bestätigt, dass die Leistungsphasen 4 und 5 vorgezogen werden dürfen und dies förderunschädlich ist.“
Somit könne Ende August auch die letzte Planungsphase, die Leistungsphase 4, abgeschlossen werden „und nach einem positiven Ratsbeschluss im September dann mit der ersten Ausführungsplanung, der Leistungsphase 5, begonnen werden“.
Bis zum Jahresende werde dann der Antrag für das Gesamtprojekt an die Fördermittelgeber des Landes und des Bundes eingereicht. Federführend ist das Gebäudemanagement Wuppertal als Bauherr und seitens der Stadt Wuppertal die Projektleiterin Anke Vaupel. Ihr Fazit: „Um es einmal ganz deutlich zu formulieren und auf den Punkt zu bringen: Es geht mit großen Schritten voran!“