Auch wenn der Rosensonntagszug (noch) nicht (wieder) fährt – der Rathaussturm an Altweiber ist und bleibt in Wuppertal Tradition. Und so eroberten die Närrinnen auch am Donnerstagvormittag (12. Februar 2026) pünktlich um 11:11 Uhr das Rathaus in Barmen.
Dort rückte Oberbürgermeisterin Miriam Scherff, verkleidet als Astronautin und unterstützt von Kämmerer Thorsten Bunte (als Schotte) sowie den Beigeordneten Matthias Nocke (als Torero bzw. Matador) und Gunnar Ohrndorf, symbolisch für die kommenden jecken Tage den überdimensionalen Schlüssel heraus. (Bilder)
Altweiber: Rathausturm in Wuppertal
Die Open-air-Party (als Ersatz für den Zug) beginnt am Sonntag (15. Februar) um 11:11 Uhr auf dem Johannes-Rau-Platz vor dem Rathaus. Geplant ist ein buntes Programm. Ob der Rosensonntagszug 2027 wieder über die Talachse zieht, wird sich nach der Session zeigen. OB Miriam Scherff hatte angekündigt, 20.000 Euro in den städtischen Etat einzustellen, damit das Carneval Comitee Wuppertal (CCW) die Kosten für die Organisation (beispielsweise Absperrungen und Rettungsdienst) stemmen kann.
Gleichzeitig müssen aber auch die Wuppertaler Karnevalsgesellschaften grünes Licht geben. CCW-Chef Wilfried Michaelis hatte in einem Rundschau-Interview erklärt, der CCW werde über ein mögliches Konzept beraten, das beispielsweise auch verstärkt externe Musikgruppen einbindet – und es dann den Gesellschaften vorstellen. Ziel sei es auf jeden Fall, den Zug, der zuletzt 2019 unterwegs war, wieder aufleben zu lassen.
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