Im Zentrum steht dabei die konzertante Aufführung von Richard Wagners „Ring der Nibelungen“ in der Historischen Stadthalle Wuppertal – ein groß angelegtes Projekt mit herausragenden Solistinnen und Solisten, das bereits jetzt zu den künstlerischen Höhepunkten seiner Amtszeit zählt. Nach den gefeierten Aufführungen von „Das Rheingold“ und „Die Walküre“ folgen „Siegfried“ am 22. Februar 2026 sowie „Götterdämmerung“ am 22. März.
Patrick Hahn übernahm zur Saison 2021/22 als jüngster Generalmusikdirektor Deutschlands die Leitung der Wuppertaler Bühnen und des Sinfonieorchesters; zeitgleich wurde er Erster Gastdirigent beim Münchner Rundfunkorchester. Seit der Saison 2024/25 ist er zudem Principal Guest Conductor des Royal Scottish National Orchestra. Seinen finalen Abschied in Wuppertal begeht er am 28. und 29. Juni 2026 ebenfalls in der Historischen Stadthalle mit Gustav Mahlers 6. Sinfonie.
Über Wuppertal hinaus steht Patrick Hahn in der Saison 2025/26 erneut im Zentrum zahlreicher hochkarätiger Projekte. An der Semperoper Dresden kehrt er im April 2026 zurück, um Richard Strauss’ gefeiertes „Intermezzo“ am 23., 26. und 30. April zu dirigieren – eine Wiederaufnahme der Produktion, an deren Premiere er bereits im November 2024 beteiligt war. Am 14. April 2026 leitet er zudem ein sinfonisches Konzert der Sächsischen Staatskapelle Dresden im Kulturpalast mit Werken von Beethoven, Strauss, Korngold und Kreisler.
Am 11. April 2026 präsentiert Patrick Hahn an der Semperoper Dresden als Sänger und Pianist sein vielfach gefeiertes Georg-Kreisler-Programm „Taubenvergiften für Fortgeschrittene“. Am 16., 20. und 24. Mai 2026 dirigiert er Mozarts „Le nozze di Figaro“ an der Bayerischen Staatsoper in München. Mit dem Royal Scottish National Orchestra gastiert Patrick Hahn im Juni 2026 zudem in Edinburgh und Glasgow.
Patrick Hahn, 1995 in Graz geboren, zählt zu den profiliertesten und zugleich aufregendsten Dirigenten seiner Generation. Engagements führten ihn zu renommierten Orchestern wie den Münchner Philharmonikern, dem Philharmonia Orchestra, dem London Philharmonic Orchestra, dem Tonhalle-Orchester Zürich, den Wiener Symphonikern sowie zum Gewandhausorchester Leipzig, wo er Ende 2025 sein Debüt gab.
Im Opernbereich war er an bedeutenden internationalen Häusern zu erleben, darunter der Bayerischen Staatsoper, der Staatsoper Hamburg, der Deutschen Oper Berlin, dem New National Theatre Tokyo, dem Opernhaus Zürich, der Dutch National Opera, der Oper Frankfurt sowie der Semperoper Dresden.
Mit dem Abschluss seiner Jahre in Wuppertal öffnet sich nun ein neues Kapitel einer bereits bemerkenswert fokussierten internationalen Karriere.