In fünf Räumen begegnen sich künstlerische und naturwissenschaftliche Prozesse, die alle fragen: Wie wird Energie übertragen, wie bringt etwas etwas anderes in Fluss?
Junge und ältere Künstlerinnen und Künstler zeigen Farbflächen, Bilder und Installationen voller erstaunlicher Details: Ein bewegliches „Strandbiest“ von Theo Jansen, die Verfilmung der Nonsens-Arbeit einer höchst aufwändigen Rube-Goldberg-Maschine des Schweizer Duos Fischli/Weiss, eine weitere Maschine, die zeichnen kann, große geometrische Wandflächen, künstlerisch-technische Umsetzungen und Interpretationen von (Vogel-)Schwarmformationen – sowie Handschuhe, die bei gegenseitiger Berührung sphärische Klänge erzeugen.
Katja Pfeiffer, Leiterin der Kunsthalle Barmen und Professorin für Kunst an der Bergischen Uni: „Hier zeigt sich gut, wie Universität und Kunsthalle miteinander ins Gespräch kommen. Das Denken der jeweils ‚anderen‘ wird anfassbar und nachvollziehbar.“
Die Ausstellung, die unkompliziert Vorbehalte gegen das Thema Mathematik abbaut, läuft bis 29. März. Geöffnet ist Donnerstag bis Sonntag von 14 bis 18 Uhr. Es gibt ein Rahmenprogramm mit vielen spielerischen Angeboten, die für Kinder, Jugendliche und Familien geeignet sind. Alle Infos auf kunsthallebarmen.de