Das 1735 uraufgeführte Werk erzählt von Macht, Liebe und Loyalität. In Wuppertal läuft eine etwa dreistündige Inszenierung, die aus heutiger Perspektive auf den Stoff aus der Zeit des Barock blickt: Thema ist das Hinterfragen von Machtstrukturen und psychologischen Dynamiken in einer Beziehung, die zwischen Opfer und Täter hin- und herschwingt.
In der Ankündigung der Oper Wuppertal heißt es über „Griselda“: „Ein politisches Psychodrama – die Anatomie einer spektakulär toxischen Ehe, in der Lust, Wut und Obsession aufeinanderprallen: mitten in einer Welt voller Reichtum und Einfluss.“ Weitere Termine am 14. Februar und 8. März.