Wuppertaler Oper Eine Rarität von Vivaldi ...

Wuppertal · ... zeigt die Wuppertaler Oper nach der Premiere, die am 16. Januar 2026 stattfand, zum nächsten Mal am Samstag (7. Februar). Es geht um die Oper „Griselda“, die nur selten zu sehen ist.

Kücheneinrichtung und Kostüme sind nicht barock, die Musik aber sehr wohl: Sonja Runje als Griselda und Michael Gibson als Gualtiero in der Wuppertaler „Griselda“-Inszenierung.

Foto: Bettina Stöß

Das 1735 uraufgeführte Werk erzählt von Macht, Liebe und Loyalität. In Wuppertal läuft eine etwa dreistündige Inszenierung, die aus heutiger Perspektive auf den Stoff aus der Zeit des Barock blickt: Thema ist das Hinterfragen von Machtstrukturen und psychologischen Dynamiken in einer Beziehung, die zwischen Opfer und Täter hin- und herschwingt.

In der Ankündigung der Oper Wuppertal heißt es über „Griselda“: „Ein politisches Psychodrama – die Anatomie einer spektakulär toxischen Ehe, in der Lust, Wut und Obsession aufeinanderprallen: mitten in einer Welt voller Reichtum und Einfluss.“ Weitere Termine am 14. Februar und 8. März.