Liebeserklärung der „Striekspöen“: Neuer Song zum 90. Geburtstag

Neuer Song zum 90. Geburtstag : Liebeserklärung der „Striekspöen“

Zum 90. Geburtstag der Stadt hat die Mundartband ihrer Heimatstadt ein (weiteres) musikalisches Denkmal gesetzt. Das Lied mit dem simplen Titel „Wuppertal“ wurde auf Facebook bereits 25.000 Mal angehört.

So ganz genau hat Striekspöen-Frontmann Paul Decker die Zahl der Songs, die die populäre Gruppe „ihrer“ Stadt gewidmet hat, nicht parat. „Ich denke, dass wir in über 100 Lieder unsere Heimat besungen haben“, schätzt er. Das neue Werk ist ihm allerdings sehr präsent – zumal die Resonanz großartig ist. Die mehr als 25.000 Internet-Aufrufe sprechen für sich. „Das hätten wir nicht erwartet“, staunt auch Schlagzeuger Kai Acker.

Den Text hatte Paul Decker schon zwei Jahre im Kopf, bevor er ihn mit seiner Band umsetzte. Einfach, aber ebenso einprägsam die Liebeserklärung an die Heimat: „W“- das steht für Wupper. „U“- für unsere Stadt. Das Doppel „PP“ „for pielgrad up“. Das „E“ wird als „Enigkeit“ interpretiert. Nur beim Beim „R“ wird es schwierig „Reuenstrag“ das bedeutet in der Mundart- Interpretation Rückrat. Beim „T“, „A“ und „L“ wird’s dagegen wieder ganz simpel: „Toff“, „Abschied“ und „Liebe“ runden das kleine Wuppertal-Alphabet ab.

Paul Decker hatte die „Striekspöen“ 1978 mit seinen musikalischen Freunden , Michael Karp-Amonier, Bert Klein, Jörg Lambert und Manfred Nutsch gegründet. Von den „Jongens ut`m Dal“ ist nur Paul Decker geblieben, der die Band nach einer fünfjährigen Pause 2003 wieder auf die kleinen und größeren Bühnen in Wuppertal zurückbrachte. Ähnlich wie die Kölner Mundart Gruppe „Black Fööss“ haben die „Striekspöen“ fast alle Stadtteile und Viertel ihrer Heimat besungen. Klar, dass jetzt zum Geburtstag eine neue, einprägsame Ode her musste.

Mit dem Wuppertaler Original Paul Decker sind Peter Holtei, Kurt „Ati“ Reinartz, Ottmar „Otti“ Ey, Siggi Kepper und Kai Acker ein lebendiger musikalischer Beitrag des Lebens aus dem Tal.

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