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Falken-Nachwuchs: Es geht rund auf Schloss Burg

Falken-Nachwuchs : Es geht rund auf Schloss Burg

Wer zurzeit in den Morgenstunden auf Schloss Burg unterwegs ist, der wird sie schnell hören: die kleinen Turmfalken.

Schon vor Jahren hatten am Bergfried regelmäßig Falken genistet, die aber im Zuge der Sanierung des Bergfrieds verschwanden. In diesem Jahr sind sie zurückgekommen und haben sich einen Nistplatz in einer Nische am Bergfried gesucht. Möglicherweise hat die Corona-Zeit dazu beigetragen, denn auch auf Schloss Burg war es lange Zeit so still wie nie.

Knapp sechs Wochen sind die Jungfalken nun alt und kurven und segeln bereits routiniert über die Höfe und Dächer. Sie bleiben stets dicht beisammen, fliegen gemeinsam und beobachten sich gegenseitig. Noch müssen sie viel lernen: das Starten und Landen und natürlich auch den Sturzflug für die Beutejagd. Dazu lassen die Eltern Beutestücke aus großer Höhe fallen, auf die sich die Jungen stürzen und die sie greifen sollen. Die Kleinen gehen hier erstaunlich ruppig miteinander um, wenn sie versuchen, ihre Geschwister von der Beute fernzuhalten.

Ein perfekter Start- und Landeplatz. Foto: SBV

Und das alles mit ganz schön viel Geschrei: Es kostet viele Versuche, bis die Jungen erfolgreich selbständig jagen können. Dann werden sie sich ein eigenes Revier suchen.

Guten Morgen! Foto: SBV