Auftakt am 23. Juni Zoogespräche mit neuer thematischer Ausrichtung

Wuppertal · Die seit 2012 bestehende Vortragsreihe „Wuppertaler Zoogespräche“ wird thematisch neu ausgerichtet. Sie ist einer Kooperation zwischen der Bergischen Universität und dem Grünen Zoo.

Blick ins Menschenaffenhaus des Grünen Zoos.

Foto: Grüner Zoo Wuppertal

Los geht es am 23. Juni 2026 um 18 Uhr mit einem Vortrag von Dr. Lisa Grund (Fachtierärztin für Zoo- und Wildtiere). In ihrem Beitrag „Artenschutz versus Tierschutz – Konflikt oder Ergänzung?“ beleuchtet sie ein aktuelles Spannungsfeld im Umgang mit Tieren und dem Schutz biologischer Vielfalt.

Bis 2024 lag der thematische Schwerpunkt der Zoogespräche vor allem auf Anthropologie und Primatologie. Nun werden sie stärker auf aktuelle gesellschaftliche, ökologische und bildungsbezogene Fragestellungen ausgerichtet. Im Mittelpunkt stehen Themen wie ökologische Nachhaltigkeit, Tierökologie und Naturbildung, Ethologie und Artenschutz, Umweltbildung und Umweltethik sowie die Rolle und Aufgaben eines modernen Zoos in Stadt, Region und darüber hinaus. Ziel ist es, das Gesprächsformat noch stärker in aktuelle Diskurse der Stadt und Region einzubinden.

Für die Planung und Durchführung hat sich ein interdisziplinäres Team gebildet: Dr. Arne Lawrenz (Direktor des Grünen Zoos Wuppertal), Professorin Dr. Gela Preisfeld (Zoologie und Didaktik der Biologie), Professor Dr. Gerald Hartung (Philosophie) sowie Professor Dr.-Ing. Peter Gust (Prorektor für Third Mission und Internationales) und sein Team.

Die Vorträge sind öffentlich und kostenfrei. Der Einlass zum Menschenaffenhaus im Zoo für die Vortrag ist nur von 17:45 bis 18 Uhr möglich, danach schließt die Zoopforte.