Im Umfeld des alten Großkatzenhauses, das nach dem Tod der letzten Großkatze angepasst wird, soll durch Umgestaltungen und Gehege-Erweiterungen eine afrikanische Savanne entstehen. Dabei werden auch die benachbarten Anlagen für Zebras, Erdmännchen und Pinselohrschweine mit in die Planungen einbezogen. Für dieses Bauprojekt stellt der Zoo-Verein 280.000 Euro zur Verfügung.
Im Bereich der heutigen Okapianlage soll unter Einbeziehung der umliegenden Anlagen für Greifvögel und Dikdiks sowie des heutigen Südamerikahauses das Projekt „African Wetlands“ entwickelt werden, mit dem unter anderem die Okapi-Haltung auf ein neues Niveau gehoben werden soll. Für die Planung dieses Projektes gab der Zoo-Verein 100.000 Euro frei.
„Für die Umsetzung wird es dann noch einen eigenen Beschluss der Mitgliederversammlung geben. Beide Projekte sollen bis zum Zoojubiläum und zur BUGA 2031 fertiggestellt sein“, heißt es.
Zur Versammlung waren 260 Mitglieder in die Glashalle der Stadtsparkasse Wuppertal gekommen. In ihrem Grußwort betonte Oberbürgermeisterin Miriam Scherff den großen Stellenwert, den der Grüne Zoo für die Stadt Wuppertal habe, und bedankte sich für das „außerordentliche Engagement“ des Zoo-Vereins.
Mit großem Interesse verfolgten die Mitglieder anschließend die Berichte des 1. Vorsitzenden Bruno Hensel und des Schatzmeisters Axel Jütz sowie den Rückblick des Zoodirektors Dr. Arne Lawrentz auf das Jahr 2025.
Traditionell erhielten die Oberbürgermeisterin und der Zoodirektor die ersten fertigen Zoo-Kalender 2027 überreicht, die in ehrenamtlicher Handarbeit von Vereinsmitgliedern hergestellt werden.