Liveticker: RW Oberhausen - WSV

Fußball-Regionalliga : Liveticker: RW Oberhausen - WSV

Trotz der Turbulenzen im Umfeld will der Fußball-Regionalligist Wuppertaler SV sportlich weiter überzeugen. Am Freitagabend (5. April 2019) muss das Team von Trainer Pascal Bieler beim Tabellenzweiten Rot-Weiß Oberhausen antreten. Unterdessen deutet sich ein Rechtsstreit zwischen dem WSV und Ex-Chefcoach Adrian Alipour an.

Das Hinspiel hatte der WSV mit 2:0 gewonnen. Jonas Erwig-Drüppel und Christopher Kramer, die im Winter den Verein verlassen hatten, trafen. 2.337 Fans sahen die Partie an der Hubertusallee.

Für das Team um Kapitän Gaetano Manno ist es die „Generalprobe“ vor dem wichtigen Pokal-Halbfinale am Mittwoch (10. April) ab 19.30 Uhr im Stadion am Zoo gegen den Oberligisten 1. FC Monheim. Im Falle eines Sieges wartet der Drittligist KFC Uerdingen am 25. Mai im Endspiel. Nur der Sieger sichert sich das begehrte DFB-Pokal-Ticket, falls die Krefelder - wonach es aussieht - in der Liga nicht mindestens Tabellenvierter werden.

Ex-Trainer Adrian Alipour ist unterdessen am Freitag als neuer Chefcoach beim Südwest-Regionalligisten TSV Steinbach vorgestellt worden - zum 1. Juli 2019. Eine Personalie, die in Wuppertal große Verwunderung hervorgerufen hat. Sportdirektor Karsten Hutwelker bestätigte auf Anfrage der Wuppertaler Rundschau, dass der 40-Jährige weiterhin einen bis Sommer 2020 laufenden Vertrag beim WSV besitze und er lediglich beurlaubt sei.

Wie Steinbach auf die Idee kommen könne, Alipour zu verpflichten, ohne den WSV um eine Freigabe zu bitten, sei ihm schleierhaft, so Hutwelker. Nach Rundschau-Informationen gibt der TSV, bei dem Christopher Kramer inzwischen spielt, an, dass der Fall juristisch geprüft worden sei. Eine Ablöse wolle und werde man nicht zahlen.

Alipour hatte ein mangelndes Vertrauensverhältnis für den Wunsch einer Vertragsauflösung in beiderseitigem Einvernehmen geltend gemacht. Allerdings hatte es bereits vor Wochenfrist Gerüchte gegeben, er habe mit Steinbach verhandelt. Der WSV wollte nach eigenen Angaben mit ihm weiterarbeiten.

Nun müssen wohl die Gerichte entscheiden. „Es ist ja inzwischen zur Gewohnheit geworden, dass Spieler einen Vereinswechsel erstreiken. Wenn nun aber auch Trainer einseitig kündigen dürfen und dann einfach woanders unterschreiben, dann gute Nacht“, so Hutwelker.

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