Fußball-Testspiel WSV gegen CSC: Das Duell der Suchenden

Fußball-Testspiel : WSV gegen CSC: Das Duell der Suchenden

In einem Testspiel trifft der Fußball-Regionalligist Wuppertaler SV am Donnerstag (9. Januar 2020) um 19.30 Uhr auf den Oberligisten Cronenberger SC.

Es sind zwar die ranghöchsten Wuppertaler Clubs, die sich auf dem Sportplatz Nocken gegenüber stehen. Höhenflüge vollziehen die beiden Mannschaften aber momentan nicht. Während der WSV um den Klassenerhalt in der Regionalliga kämpft, und immerhin derzeit auf einem Nichtabstiegsplatz liegt, hat Cronenberg bereits 13 Punkte Rückstand auf das rettende Ufer. Gemeinsam ist beiden, dass sie bei den Hallen-Stadtmeisterschaften bereits im Viertelfinale scheiterten – auch deshalb, weil sie nicht mit der ersten Garde antraten.

Stattdessen gilt die volle Konzentration der Vorbereitung auf die Restrunde – und dem Transfermarkt. Der WSV verpflichtete am Montag Torwart Florian Kraft (21, zuletzt Wattenscheid 09) und den Offensivspieler Ali Ceyhan (21, zuletzt Fortuna Köln). Zudem nehmen Verteidiger Tolga Cokkosan (Wattenscheid) und Stürmer Marwin Studtrucker am Training teil. Diese Transfers seien aber wohl finanziell nicht zu stemmen, so Sportdirektor. Interesse hatte der WSV auch an Maurice Temme und Jasper Löffelsend. Warum die Verpflichtungen nicht zustande kamen, darüber gibt es unterschiedliche Auffassungen. In der Diskussion mischen Berater, Ex-WSV-Stürmer Christian Knappmann und andere Interessierte kräftig mit. Vorstandssprecher Alexander Eichner stärkte Hutwelker demonstrativ den Rücken: „Die sportliche Leitung hat sich in beiden Fällen korrekt verhalten.“

Beim CSC ist eine weitere Personalentscheidung gefallen, nachdem der Verein im alten Jahr bekannt gegeben hatte, dass Trainer Peter Radojewski im Sommer geht. Torjäger Ercan Aydogmus hat seinen Vertrag auf eigenen Wunsch zum 31. Dezember aufgelöst. Der 40-Jährige, der in der Saison 2018/2019 mit 42 Treffern wesentlich zum Aufstieg beigetragen hatte, habe die Entscheidung aus gesundheitlichen Gründen getroffen, heißt es. In der laufenden Spielzeit kam der Mülheimer fünf Mal zum Einsatz. Seit dem 1. September musste er pausieren.

„Die Verletzung hält bis heute an, und es wird auch noch einige Wochen bis zur Genesung brauchen. Sich unter diesen Umständen dann zum Saisonwechsel unter einem neuen Trainer wieder zu ,beweisen‘ ist auch mit Sicht auf die Entfernung und den hohen Aufwand nicht die richtige Option“, erklärt der Vorsitzende Hartmut Gose. „Der CSC bedauert diese Entscheidung sehr, akzeptiert sie aber. Selbstverständlich werden wir Ercan bei dem Wechsel zu einem neuen Verein keine Steine in den Weg legen. Wir bedanken uns bei Ercan Aydogmus für den hervorragenden Einsatz auf und neben dem Platz und wünschen ihm für seine persönliche und sportliche Zukunft alles Gute.“