Zum „Final Four“-Turnier kann der BHC gelassen reisen. Natürlich möchte sich das Team der Trainer Arnor Gunnarsson und Markus Pütz im Halbfinale am 18. April ambitioniert präsentieren. Ein Sieg gegen den souveränen Bundesliga-Tabellenführer SC Magdeburg wäre allerdings eine faustdicke Überraschung. Das würde auch für das potenzielle Spiel um Platz drei einen Tag später gegen den TBV Lemgo Lippe oder die Füchse Berlin gelten.
Oberste Priorität haben verständlicherweise die Bemühungen, auch 2026/27 im Oberhaus antreten zu können. Drei Punkte liegt der BHC (14) momentan vor der HSG Wetzlar (11), die den ersten Abstiegsplatz innehat, vier vor dem SC DHfK Leipzig (10). Dazwischen rangiert noch GWD Minden (12). (Bilder)
BHC verliert gegen Gummersbach
In den kommenden Wochen bestehen gleich mehrere Möglichkeiten, die notwendigen Punkte einzufahren. Los geht es am Sonntag (12. April) um 16:30 Uhr in der Wuppertaler Uni-Halle gegen den TVB Stuttgart. Ganz besonders im Fokus steht die Auswärtspartie am 26. April in Wetzlar (15 Uhr). Nach dem Heimspiel am 2. Mai (19 Uhr) gegen die TSV Hannover-Burgdorf, die im Pokal-Achtelfinale spektakulär mit 40:38 nach Verlängerung bezwungen werden konnte, geht es am 8. Mai (19 Uhr) zum nächsten Schlüsselspiel nach Minden.
Und auch in den letzten drei Auftritten gegen die schwächelnden Kieler (24. Mai, 16:30 Uhr, PSD Bank Dome), in Erlangen (29. Mai, 19 Uhr) und gegen Göppingen (7. Juni, 15 Uhr, Uni-Halle) sind (Teil-)Erfolge zumindest nicht ausgeschlossen – eine Top-Leistung vorausgesetzt.
Und so hat es der BHC selber in der Hand, zumal die Unterstützung von den Rängen stimmt. Für das Match gegen Stuttgart waren am Montagnachmittag nur noch knapp 140 Karten verfügbar (zum BHC-Ticketshop: hier klicken!). Zuvor waren bereits die drei Matches in der Düsseldorfer Mitsubishi Electric Halle gegen die Füchse Berlin, den SC Magdeburg und den VfL Gummersbach ausverkauft.