Dort absolviert die Mannschaft der Trainer Arnor Gunnarsson und Markus Pütz nicht nur die Einheiten, sondern richtet sich auch mit dem notwendigen Fitness- und Kraftraum ein. Der Kontakt war über Radevormwalds Bürgermeister Dejan Vujinovic sowie Dennis Blaschke (Cluster Manager des SSC) zustandegekommen.
Damit endet eine lange Suche. Bislang ist der BHC noch im Leistungszentrum an der Solinger Kanalstraße zu Hause. Um den Standort hatte es jedoch bereits im August 2025 und damit kurz vor der aktuellen Saison Diskussionen gegeben. Der private Betreiber Michael Kölker, der die Frauen und den Nachwuchs des BHC fördert und dem das Leistungszentrum gehört, hatte eine sechsstellige Summe zur Verlängerung des Vertrags aufgerufen. Die sei aus wirtschaftlicher Sicht notwendig. (Bilder)
BHC stresst SCM lange
Dem Vernehmen nach ging es um 160.000 Euro. Die war BHC-Geschäftsführer Jörg Föste aber nicht bereit zu zahlen. Kurzfristig wurden sogar Geräte aus dem Kraftraum getragen, ehe es doch noch kurzfristig zu einer Vereinbarung für die Saison 2025/26 kam. Über die Höhe der Summe wurde Stillschweigen vereinbart. Die Verlängerung läuft aber im Sommer aus.
Der BHC hatte einen neuen Standort zwar auch in Wuppertal und Solingen gesucht, wurde aber nicht fündig. Wenn überhaupt Hallen nicht durch Schul- oder Vereinssport belegt waren, so fehlten die Möglichkeiten, dort auch das notwendige Equipment aufzubauen und stehenlassen zu können. Umso mehr freut sich der BHC nun über die „neue Heimat“ in Radevormwald.
Das nächste Heimspiel bestreiten die Bergischen unterdessen am Donnerstag (2. April) in Düsseldorf. Um 19 Uhr kommt es im Kampf gegen den Abstieg zum Derby gegen den Tabellenvierten VfL Gummersbach, der mit einer Serie von acht Siegen in Folge anreist. Die Mitsubishi Electric Halle ist mit 4.000 Fans bereits ausverkauft.