Der Lichtkünstler Gregor Eisenmann hat eine Illumination für das denkmalgeschützte Stadion entwickelt. „City of Movement“ soll die Architektur der Tribüne in eine „Stadt der Bewegung“ verwandeln. Das Element Wasser wird symbolisch von der einen Spielstätte, der Schwimmoper, zu der anderen, dem Stadion am Zoo, gebracht. Ein Ball auf dem Wasser, ein Ball auf dem Rasen und ein Wind voller friedlicher Botschaften – so verspricht es Eisenmann.
Das Sport- und Bäderamt lädt mit dem Stadtsportbund Wuppertal zur Illumination für die Olympia-Bewerbung ein. Der Wuppertaler Lichtkünstler wird die gesamte Tribünenwand als Leinwand nutzen und sein Werk auch musikalisch ins Szene setzen. Dazu gibt es ein Bühnenprogramm, bei dem ZDF-Sportmoderator Martin Schneider die Wuppertaler Olympia-Medaillengewinner Simone Osygus, Peter Nocke, Holger Fach und den mehrfachen Paralympic-Medaillengewinner Jochen Wollmert als Interviewgäste begrüßt.
Auch Thomas Riedel, dessen Unternehmen für die Kommunikationstechnik bei den Olympischen Spielen und diversen Sport-Großveranstaltungen verantwortlich ist, wird da sein, ebenso Oberbürgermeisterin Miriam Scherff. Einlass ist ab 19 Uhr, das Programm startet um 19:30 Uhr.
Bis zum 19. April können alle Wuppertalerinnen und Wuppertaler per Briefwahl darüber abstimmen, ob die Olympischen und Paralympischen Spiele in 2036, 2040 oder 2044 auch nach Wuppertal kommen, wenn sich die Region „KölnRheinRuhr“ für die Spiele bewirbt. Die Kampagne mit Plakaten, Radiospots und demnächst auch einer Olympia-Schwebebahn ist gestartet. Die Wahlunterlagen für den Ratsbürgerentscheid werden Ende März versandt.
Karten für die Stadion-Illumination gibt es zum Preis von 5 Euro online oder in der Schwimmoper. Auch an der Abendkasse können noch Tickets erworben werden, die Bezahlung erfolgt dann mit EC-Karte. Die Eintrittskarte beinhaltet eine Stadionwurst und ein Kaltgetränk. Die Idee für die Illumination hatte das Wuppertaler Stadtmarketing (WMG), das städtische Medienzentrum leistet technischen Support.